Schicksal Sprüche – mut
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Menschenloos Fürwahr, wir sind ein glückliches Geschlecht! Denn wahrlich, wahrlich, deut ich's recht, Sind wir nicht mehr als die Tiere auch, Die der Mensch gezähmt zu seinem Gebrauch: Ich möcht mit dem Sturm durch die Erde jagen, Eichen entwurzelnd, Meere zerwühlend, Und zuletzt an zackigem Felsengeklüfte Die nackte Gespenterstirn zerschlagen, Daß es von Kluft zu Kluft Widerhalle in Ewigkeit ...
Mein Schicksal ruft.
Rache des Geschicks Aufrecht unter allem Drange Und mit stolz erhobnem Haupt, Wehrend jedem Niederzwange, Hab' gekämpft ich und geglaubt! So des Schicksals wüsten Wettern Hab' getrotzt ich als ein Mann. Will es jetzt mich ganz zerschmettern, Hat es recht, sobald es kann.
Jedweder ist des dunklen Schicksals Knecht.
Wo die Menschen wenig Kraft und Tapferkeit besitzen, zeigt Fortuna in hohem Maße ihre Macht.
… [Das] Bleigießen, welches das Schicksal mit uns veranstaltet.
Es ist gesprochen, du hast es vernommen, Das Schlimmste weißt du, nichts ist mehr zurück! Wie die Seher verkündet, so ist es gekommen, Denn noch niemand entfloh dem verhängten Geschick. Und wer sich vermißt, es klüglich zu wenden, Der muß es selber erbauend vollenden.
Ich war Fatalist von jeher. Wenn das Schicksal etwas will, so haben wir zu gehorchen.
Kein Zug des Schicksals setzt mich matt: – Matt werden kann ja nur der König!
Denn wer im Wege steht dem Geschick, das dem endlichen Ziele Furchtbar zueilt, stürzt in den Staub, ihn zerstampfen die Rosse.
Das Schicksal des Menschen formt sich jeden Tag und keiner kennt es. Unser Schicksal ist das, was wir sind. Sind wir mutlos, so entmutigen wir es.
Ich habe meinem Schicksal folgen müssen wie ein Bach, der sich vom Felsen stürzt, der anziehenden Kraft.
Was mit mir das Schicksal gewollt? Es wäre verwegen, Das zu fragen; denn meist will es mit vielen nicht viel. Einen Dichter zu bilden, die Absicht wär ihm gelungen, Hätte die Sprache sich nicht unüberwindlich gezeigt.
Wenn du sorglos bist und die Lage nicht mit dem Verstand lenkst, nenne das Schicksal nicht blind, das ist es nicht.
Das Schicksal folgt seinen eigenen Wegen.
Überall ist ein Stein im Weg, an dem die Vorübergehenden eine Hemmung finden. Sie nennen es nicht "den Stein im Weg", sie nennen es schonend "Schicksal".
Man murrt über ein Schicksal nicht, man trägt es; man schilt auch nicht über seine Lebensaufgabe, man löst sie.