Schicksal Sprüche – mut
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Nur der Schwache, Feige, der Nichtdenker und der Charakterlose können sich mit den Wörtern Schicksal, Zukunft trösten und über die blinde Wirkung dieser unsichtbaren Gespenster seufzen.
Wer weiß, wie noch die Würfel fallen? Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen.
Prüft das Geschick dich, weiß es wohl warum: Es wünschte dich enthaltsam! Folge stumm.
Auf allen Pfaden des Lebens führen die Horen dich streng, wie es das Schicksal gebeut.
Dein Schicksal ruht in deiner eigenen Brust.
Keiner soll sich hüten oder sich um sein Schicksal kümmern, wenn er das Rechte liebt; sein Geist ist erfüllt, was nützt das andere!
Das Schicksal ist ein Wechselspiel, Ein rätselhaftes Walten, Und ohn' Erbarmen – wie sein Ziel, Wird es auch dich gestalten. Wohin du auch gehst, was du auch magst beginnen, Glaub'! –: deinem Schicksal wirst du nicht entrinnen.
Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg.
Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen reißt es mit sich fort.
Beschwerlich ist jeder Pfad, welcher aufwärts führt. Die Vorsehung will es so, daß wir die Höhepunkte der Erde wie des menschlichen Daseins nur unter Hindernissen und nach langen Mühen erreichen können.
Der braucht das Schicksal recht, den es einen schicksalhaften Mut lehrt.
Der Tor hat Angst vorm Schicksal, der Weise trägt es.
Man muß sein Brot mit dem Messer schneiden, das einem das Schicksal, ob stumpf oder scharf, dazu in die Hand gibt.
Ford're niemand mein Schicksal zu hören!
Was sein soll, hat große Kraft.
Wenn's etwas gibt, gewalt'ger als das Schicksal, So ist's der Mut, der's unerschüttert trägt.
Unser Schicksal tragen heißt, es besiegen.
Sei stolz und frei, beim Fühlen wie beim Denken, Gott hat dir Herzensfreudigkeit gegeben, Um alles rings mit Fülle zu beleben, Und Kraft genug, Dein Lebensschiff zu lenken.
Wer den Ort wechselt, verändert sein Schicksal.
So laßt uns denn bereit sein und handeln, auf jedes Schicksal gefaßt.
Wenn du dem Wind die Segel ließest, dann würdest du fahren, nicht wohin dein Wille strebte, sondern wohin das Wehen triebe; wenn du den Schollen den Samen vertrautest, würdest du tragende und unfruchtbare Jahre unter sich abwägen. Du hast dich dem Schicksal zur Herrschaft gegeben: du mußt dich in die Gewohnheiten dieses Herren schicken. Du versuchst, den Schwung des rollenden Rades aufzuhalten? Aber, törichtester aller Sterblichen, wenn es zu stehen beginnt, hört es auf, Geschick zu sein!