Schicksal Sprüche – mut

143 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Schicksal mut

Nur der Schwache, Feige, der Nichtdenker und der Charakterlose können sich mit den Wörtern Schicksal, Zukunft trösten und über die blinde Wirkung dieser unsichtbaren Gespenster seufzen.

Internet

Wer weiß, wie noch die Würfel fallen? Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 4. Akt, Hochgebirg, Mephistopheles zu Faust

Prüft das Geschick dich, weiß es wohl warum: Es wünschte dich enthaltsam! Folge stumm.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, Buch der Sprüche

Auf allen Pfaden des Lebens führen die Horen dich streng, wie es das Schicksal gebeut.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigramme. Venedig 1790

Dein Schicksal ruht in deiner eigenen Brust.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 3. Akt, 4. Autritt, Johanna

Keiner soll sich hüten oder sich um sein Schicksal kümmern, wenn er das Rechte liebt; sein Geist ist erfüllt, was nützt das andere!

Internet

Das Schicksal ist ein Wechselspiel, Ein rätselhaftes Walten, Und ohn' Erbarmen – wie sein Ziel, Wird es auch dich gestalten. Wohin du auch gehst, was du auch magst beginnen, Glaub'! –: deinem Schicksal wirst du nicht entrinnen.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg.

Seneca, Von der Unerschütterlichkeit des Weisen oder Von der Stärke des Weisen (De Constantia Sapientis). 15. Kapitel. Übersetzt von J. M. Moser, 1828

Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen reißt es mit sich fort.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 107. Brief. Seneca übersetzt hier Kleanthes. Originaltext: Ducunt volentem fata, nolentem trahunt.

Beschwerlich ist jeder Pfad, welcher aufwärts führt. Die Vorsehung will es so, daß wir die Höhepunkte der Erde wie des menschlichen Daseins nur unter Hindernissen und nach langen Mühen erreichen können.

Eötvös, Gedanken, 2. Ausgabe 1867 (EA: 1864)

Der braucht das Schicksal recht, den es einen schicksalhaften Mut lehrt.

Internet

Der Tor hat Angst vorm Schicksal, der Weise trägt es.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Originaltext: Stulti timent fortunam, sapientes ferunt

Man muß sein Brot mit dem Messer schneiden, das einem das Schicksal, ob stumpf oder scharf, dazu in die Hand gibt.

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

Ford're niemand mein Schicksal zu hören!

Holtei, Theater, 6 Bde., 1867

Was sein soll, hat große Kraft.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Wenn's etwas gibt, gewalt'ger als das Schicksal, So ist's der Mut, der's unerschüttert trägt.

Geibel, Brunhild. Eine Tragödie, 1857. Zweiter Auftritt, Brunhilde

Unser Schicksal tragen heißt, es besiegen.

Bulwer-Lytton, Die letzten Tage von Pompeji (The Last Days of Pompeii), 3 Bde., 1834

Sei stolz und frei, beim Fühlen wie beim Denken, Gott hat dir Herzensfreudigkeit gegeben, Um alles rings mit Fülle zu beleben, Und Kraft genug, Dein Lebensschiff zu lenken.

Sylva, Meine Ruh’. Gedichte, 2. Auflage 1885 (EA: 1884)

Wer den Ort wechselt, verändert sein Schicksal.

Internet

So laßt uns denn bereit sein und handeln, auf jedes Schicksal gefaßt.

Internet

Wenn du dem Wind die Segel ließest, dann würdest du fahren, nicht wohin dein Wille strebte, sondern wohin das Wehen triebe; wenn du den Schollen den Samen vertrautest, würdest du tragende und unfruchtbare Jahre unter sich abwägen. Du hast dich dem Schicksal zur Herrschaft gegeben: du mußt dich in die Gewohnheiten dieses Herren schicken. Du versuchst, den Schwung des rollenden Rades aufzuhalten? Aber, törichtester aller Sterblichen, wenn es zu stehen beginnt, hört es auf, Geschick zu sein!

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 2. Buch