Schicksal Sprüche – zeit

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Das Schicksal Ich kenn' es längst. In meiner Kindheit Tage Rief es gebietend seine große Frage ... Hart ist sein Blick, − und seine blasse Rechte Schwer, wie das Grauen schlummerloser Nächte. Wohl ist in mir ein Frühling schlafen gangen Dereinst, als seine Fesseln mich umfangen. Doch klag' mich nicht. Die Stunde sei gesegnet Um deinetwillen, da ich ihm begegnet.

Dix, Vom unsichtbaren Königreich, 1913

Auch das Göttliche hat sein Schicksal, und das heißt: einsam sein unter den Menschen.

Steinmüller, Die Rhapsodien vom verlorenen Königreich, o.J. (um 1920)

Überall ist ein Stein im Weg, an dem die Vorübergehenden eine Hemmung finden. Sie nennen es nicht "den Stein im Weg", sie nennen es schonend "Schicksal".

Steinmüller, Rhapsodien vom wahren Frieden, o.J. (um 1940)

Das Schicksal trägt einige auf seinen Flügeln und schleppt andere hinter sich her.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945