Schicksal Sprüche – zukunft
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So laßt uns denn bereit sein und handeln, auf jedes Schicksal gefaßt.
Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht noch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnen würde, so wäre jedes Schicksal erträglich!
Schulden, Alter und Tod kommen unangemeldet ins Haus.
Was dir die Zeit befiehlt, vollende mit Kraft und unverdrossnem Mut, und siehe, du sprichst zuletzt, am Ende: So wie es kam, so war es gut!
Krankheit ist heilbar, nicht aber das Schicksal.
Was Schicksal schützt, das muß bestehen, und fehlt auch jede andre Hut; Was Schicksal schlägt, das muß vergehen, ist auch die Obhut treu und gut.
Aus des Schicksals dunkler Quelle rinnt das wechselvolle Los, heute stehtst du fest und groß, morgen wankst du auf der Welle.
So sind die Schicksalswege dieser rauhen Welt: Heute wirst du sanft in den Sattel gehoben, und morgen wird dir der Sattel auf die Schultern gelegt.
Denn mit der Freude Feierklange Begrüßt sie das geliebte Kind Auf seines Lebens erstem Gange, Den es in Schlafes Arm beginnt; Ihm ruhen noch im Zeitenschoße Die schwarzen und die heitern Lose, Der Mutterliebe zarte Sorgen Bewachen seinen goldnen Morgen. –
Es gibt keine noch so schlimme Lage für den Menschen, die nicht durch eine noch schlimmere abgelöst werden könnte.
Was vorbestimmt ist "dein" zu sein, soll immer zu dir zurückkehren
Wie seltsam uns ein tiefes Schicksaal leitet Und, ach ich fühls, im Stillen werden wir Zu neuen Szenen vorbereitet.
So ist Schicksal ein Name für Tatbestände, die noch nicht durch das Feuer des Gedankens gegangen, und für Ursachen, die noch nicht erkannt sind.
Verfluche nicht das Schicksal, wenn du es nicht kennst.
Niemals kann der Donner uns vor dem Blitz warnen. Wer das Schicksal durchschauen will, muß es überleben.
In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.
Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal; Wer feig des einen Tages Glück versäumt, Er holt's nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen!
Es hilft kein warnen, wenn Gott das Regiment verändern will.
Glas zerschellt in tausend Scherben, Doch das Eisen wird zu Stahl, Wenn darauf herniederfallen Hammerstreiche ohne Zahl. Auch das Schicksal ist ein Hammer Und sein Schlag ist wuchtig schwer, Macht zu hartem Stahl das Eisen, Doch das Glas zerschmettert er.
Niemals habe ich dem Schicksal getraut, auch wenn es Frieden zu halten schien.
Wenn der eine Gott uns heimsucht, kommt oft ein anderer uns zu Hilfe.