Seele Sprüche – gedanken
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Das beste Tischgespräch ist das Schweigen schwelgender Gäste.
Je klarer die Psyche, um so heller das Licht!
PsycholithSeelen-Versteinerung, die Werke der Griechen in Marmor.
Aber eben so gut [...] [kann] sogar das ganze Reich des Unbewußten einmal als Reich des Bewußten erobert werden; und wir wissen nicht, wie weit die Besonnenheit steigen kann in höhern Verhältnissen, da sie ja in unsern niedern bekannten sich in den großen Unterschieden und Sprüngen von Wilden zu Weltweisen offenbart.
Nicht von außen wird die Welt umgestaltet, sondern von innen.
Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, die du dir am häufigsten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an.
Denke daran, daß das, was dich wie an unsichtbaren Fäden hin- und herzieht, in deinem Innern verborgen ist.
Je mehr du deinen Körper belebst, desto bewußter wirst du in deinem Inneren.
Der Seele haftet eine Erfahrenheit im Himmlischen wie im Irdischen an.
Garstiges Vernunft-Phantom bleibt jeder, der nicht begreifen kann, daß die Seele der Quell der Liebe ist; daß im Gemüte Geist und Seele zur lebendigen Sittlichkeit in eins gebildet werden müssen, und daß die Zwecksittlichkeit ein Unding und Skandal für jeden Menschen ist, welcher die Gesetze der Natur und Übernatur von Kindesbeinen an in sich wirksam fühlt.
Nur das, was in Freiheit aus uns selbst kommt, hält die Seele wirklich und wahrhaft fest.
Seelenstrahlen haben schon geheim durch Rhinozerospanzer gefunden.
Die Seele ist eine Masse, in welche Gottes Bildnis eingedrückt ist.
Welchem Dinge glichest du gestern, Seele, welchem Dinge gleichest du heute? Gestern aß und trank ich, heute sind mir meine Gedanken voll. Gestern fegte und begoß ich, heute stieg ich auf den Kehricht hinauf. Gestern glich ich einer Rose an ihrem Stengel, heute ist sie an ihrer Stelle vertrocknet.
Die Seele - das ist der ganze Mensch, und der Körper ist ihre Wohnung.
Nicht das Vielwissen sättigt die Seele und leistet ihr Genüge, sondern das innere Fühlen und Verkosten der Dinge.
Alles kommt beim Denken darauf an, daß einem die rechte Vorstellung im rechten Moment einfällt.
Das Innerste ist keine Festung, die man im Sturm oder mit Gewalt einnehmen kann, sondern ein Reich des Friedens, das nur durch Liebe gewonnen werden kann.
Wär alles Silber und Gold, Dazu alles Edelgestein Geschlagen an einen Schrein, Es trüge nicht solchen Schein Wie eine Seele, die ganz Gewinnt den Lilienkranz, Wenn die hohe Gottheit Selbst schaut hinein.
Wie die Sonne das Licht des Tages ist, so ist auch die Seele das Licht des wachenden Körpers. Und wie der Mond das Licht der Nacht ist, so ist auch die Seele das Licht des schlafenden Körpers.
Wenn die Seele etwas spürt, was für sie und ihren Leib ungünstig ist, zieht sie das Herz, die Leber und die Gefäße zusammen. So bildet sich in der Herzgegend gleichsam ein Nebel und hüllt das Herz in Dunkel, und so wird der Mensch traurig.