Seele Sprüche – leben

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Was die Seele benötigt, schafft sie sich in den Bildern ihrer Träume.

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Solange es innere Deckung gibt, können einem die Verluste des äußeren Lebens nichts anhaben.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). IX. Sprüche und Widersprüche

Überall nämlich, wo der Mensch wandelt, ist sein Auge so gestellt, daß er das himmlische und irdische Element mit einem Blicke auffassen muß: eine Andeutung für die Seele, daß sie allenthalben desgleichen tue.

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Der Mensch kann schließlich auch im Gefängnis völlig frei sein. Seine Seele kann frei sein. Seine Persönlichkeit kann ungetrübt bleiben. Er kann im Frieden leben.

Wilde, Der Sozialismus und die Seele des Menschen. Aus dem Zuchthaus zu Reading. Aesthetisches Manifest (The Soul of Man under Socialism), Erstdruck 1891

Die Erde wunderte sich einmal, wie die Berge sich auf ihr haben bilden können. Diese antworteten ihr: "Es geschah nur durch die Verhärtung dessen, was du schon selber bist."

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In jedem Menschen ist ein Abgrund. Den kann man nur mit Gott füllen.

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Nur in seiner Seele findet der Mensch die Kraft zur Erfüllung seiner wirklichen Bestimmung in der Welt.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Worauf kommt es an? Auf die Strahlenkraft deiner Seele. Wo entzündest du diese Kraft? An den Meistern und den Menschen deiner Liebe. Wo übst du sie? An dem Ausschnitt der Welt, den du zu ordnen, zu beherrschen und zu verklären fähig bist.

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So bedenke denn erstlich jede Seele dies, daß sie selbst es ist, die alle Lebewesen geschaffen hat und ihnen Leben einhauchte, welche die Erde nährt... und die göttlichen Gestirne am Himmel; daß sie die Sonne und sie unsern gewaltigen Kosmos geschaffen hat, sie ihn formte, sie ihn in bestimmter Ordnung kreisen läßt; und daß sie das alles tut, als eine Wesenheit, die verschieden ist von den Dingen, die sie formt, die sie bewegt und lebendig macht: daß sie notwendig wertvoller ist als diese, denn sie werden oder vergehen, je wie die Seele sie verläßt oder ihnen das Leben dargibt, sie selbst aber ist immerdar, weil sie sich selbst nicht verläßt.

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Aber diese große Menschen haben mich gelehrt, daß die menschliche Seele unsterblich sei, und unüberwindlich wenn sie es sein will und nur den Mut hat sich ihrer edlen Haut zu wehren.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Über die Unsterblichkeit der Seele. IV

Himmel und Erde streiten um die Menschenseele. "Herauf zu mir!" ruft der Himmel, und das bessere Ich verstärkt seinen Ruf. "Herab zu mir!" ruft die Erde, und die Sinnlichkeit ist mit ihr im Einklange. Aber hinaufsteigen ist schwer; die Hand aus den Wolken muß helfen, und – nur den Demütigen gibt sie Gnade.

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Willst du, eignen Schmerz zu tragen, Dir den Busen kräftigen, Lerne, mit der Menschheit Fragen Edel dich beschäftigen: Wie die Seele sich erweitert, Wird dein Leben auch erheitert.

Feuchtersleben, Gedichte, 1836

Wir leben jener, der Seelen, Tod und jene leben unsern Tod.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 77.

Der Anfang des Lebens ist die Geburt, dieses ist aber nicht der Anfang des Lebens der Seele, sondern des Menschen. Das Ende des Lebens ist der Tod; dieses ist aber nicht das Ende des Lebens der Seele, sondern des Menschen.

Pölitz (Hg.), Immanuel Kant’s Vorlesungen über die Metaphysik (aus drei Vorlesungsschriften), 1821 (posthum anonym hg. von Pölitz)

Des Lebens Erhabenheit zeigt sich erst im Kampfe und in der Rettung seines inneren Ichs.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Schwer [...] ist es mit der Gemütswillkür zu kämpfen; denn wovon sie begehrt, daß es sei, das erkauft sie mit dem Leben.

Lassalle, Die Philosophie Herakleitos des Dunklen von Ephesos, 1858

Es ist alles klein und winzig und so gleichgültig. Nur das, worauf die Seele hofft und wohin sie zieht, ist groß und ewig.

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Was gibt es denn Schimpflicheres, als in einem aufrechten Leibe eine bucklige Seele herumzutragen.

Clairvaux, Predigten über das Hohelied. 24. Predigt

Die Seele, die im geistlichen Leben Nutzen ziehen will, muß immer in entgegengesetzter Weise vorangehen, als der Feind vorangeht.

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Der Grund, warum dem einen das Erfreuliche und Erhebende, dem andern das Elend und die Täuschungen das Überwiegende scheinen, liegt nicht an den Dingen selbst, sondern in den Subjekten und ihrer verschiedenen Gemütsanlage.

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Die Welt, die ein jeder in sich trägt, ist das Wichtigste, und es liegt zum Teil in unserer eigenen Macht, sie groß und rein und schön zu gestalten, weder Ort noch Zeit, noch äußere Umstände können ihr was anhaben.

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