Seele Sprüche – liebe
158 Sprüche gefunden
Da ich nicht reich bin, bring ich dir viel in der Seele mit.
Ohne innere Wärme ist nichts Großes noch Schönes im Leben vollbracht worden.
Ich wähne mich in nichts anderem so glücklich wie in meiner Seele, die sich an einen guten Freund erinnert.
Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.
So winzig sind der Frauen Seelen, daß mancher annimmt, daß sie gänzlich fehlen.
Wie man unter Meeresstille das versteht, daß nicht einmal der schwächste Luftzug die Flut bewegt, so erscheint der Zustand der Seele ruhig und still, wenn keinerlei Störung mehr da ist, durch die er in Erregung geraten könnte.
Nicht darin, wie eine Seele sich der anderen nähert, sondern wie sie sich von ihr entfernt, erkenne ich ihre Verwandtschaft und Zusammengehörigkeit mit der anderen.
Der Seele ist das Wort eigen, das sich selbst mehrt.
In den Anziehungskräften, die in unserer Seele leben, wird offenbar, wohin sie gehört, ob zu niedrigen, ob zu höheren Weltreligionen.
Nirgends, Geliebte, wird die Welt sein, als innen. Unser Leben geht hin mit Verwandlung. Und immer geringer verschwindet das Außen.
Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht.
Die Seele ist wie der Wind, der über die Kräuter weht, wie der Tau, der über die Wiesen sich legt, wie die Regenluft, die wachsen macht. Desgleichen ströme der Mensch ein Wohlwollen aus auf alle, die da Sehnsucht tragen. Ein Wind sei er, der den Elenden hilft, ein Tau, der die Verlassenen tröstet. Er sei wie die Regenluft, die die Ermatteten aufrichtet und sie mit Liebe erfüllt wie Hungernde.
Mondnacht Es war, als hätt’ der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müßt'. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis’ die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus.
Die Seele ist nicht dort, wo sie lebt, sondern wo sie liebt.
Der Hang und die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe [ist] doch nur ein Vorrecht zarter und innerlich gebildeter Seelen.
Mit eben der Leichtigkeit, mit der sie ihre Wangen schminken, schminken sie auch ihre Seele.
Menschen führen einander durch ihre Seelen wie Potemkin die Kaiserin Katharina durch Taurin.
Leib und Seele – ein Pferd neben einen Ochsen gespannt.
Hunderttausend Seelen – wie viele Menschen mögen das sein?
Auge und Ohr sind für die Menschen schlechte Zeugen, wenn sie kein feines Seelenleben haben.
Das Innerste ist keine Festung, die man im Sturm oder mit Gewalt einnehmen kann, sondern ein Reich des Friedens, das nur durch Liebe gewonnen werden kann.