Seele Sprüche – nachdenklich

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Wer in sich blickt, der findet eine Welt, die schadlos er für die da draußen hält.

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Vergönne es mir, daß ich im Inneren meiner Seele schön bin und dass alle meine äußeren Reichtümer in Harmonie mit meinem inneren Ich sind.

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Nicht Seelen erziehen, nicht göttlich Ewiges nach menschlich kurzen Gedanken modeln sollt ihr, sondern Seelen erkennen. Ihr Gefängnis ist so durchsichtig.

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Wer seine Seele heilen will, soll über die Veränderung der kleinsten Gewohnheiten nachdenken. Mancher sagt zehnmal des Tages ein böses kaltes Wort an seine Umgebung und denkt sich wenig dabei, namentlich nicht, dass nach einigen Jahren er ein Gesetz der Gewohnheit über sich geschaffen hat, welches ihn nunmehr nötigt, zehnmal jedes Tages seine Umgebung zu verstimmen.

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Ausgleich Wie des Sees Silberspiegel Leis bei halbbedecktem Himmel Jene mattverhüllte Sonne Schattenblinkend wiederscheint ... Zittert meine Seele sacht – Schwebend zwischen Licht und Dunkel – Und die Blendung ist gebrochen Und die Finsternis versöhnt.

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In der Seele des Menschen befindet sich auch ein Miniaturbild von der Persönlichkeit seines Volkes.

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Eine Seele ohne Gedanken muß, wie ein Gebäude ohne Einwohner, bald in Verfall geraten.

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Eineabgeklärte Seele bringt unserm Geschlechte mehr Segen als ein ganzes Dutzend aufgeklärter Köpfe.

Dechent, Was mich das Leben gelehrt, 1927

... Was kann der Mensch geben zum Werte seiner Seele? »Geld, Geld, reich, reich« hätte ihm [Christen] früher immer in den Ohren geklungen. ... In Zukunft sollte »Friede, Friede, fromm, fromm« in seinen Ohren sein. ...

Gotthelf, Geld und Geist oder Die Versöhnung, 1843/44

Wer seine Sinnen hat ins Innere gebracht, Der hört, was man nicht redt, und siehet in der Nacht.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675. Fünftes Buch, 129. Das Innere bedarf nicht des Äußeren

Die moderne Zeit liefert uns tausend Bequemlichkeiten, aber keinen einzigen warmen Platz für die Seele.

Pauly, Aphorismen, 1905

Aber freylich tausend und tausend Gedancken steigen in mir auf und ab. Meine Seele ist wie ein ewiges Feuerwerck ohne Rast.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 30. Juni 1780. Originaltext

Die Menschenseele ist der Blick, mit welchem Gott sich selbst betrachtet.

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Wenn ich einen Blick in deinen Papierkorb tue, so tue ich einen Blick in dein Inneres.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Eine Seele wird eher entmutigt bei starker geistiger Tätigkeit als bei körperlichen Anstrengungen.

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Soll dich äußrer Lärm nicht stören, Mußt du mit der Seele hören.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Es ist auch schon manche Seele erfroren.

Pauly, Aphorismen, 1905

Die Seele des Menschen ist eine Leuchte Gottes.

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Ein ernsthaftes Gemüt ist der natürliche Boden zur Hervorbringung aller Tugenden, und der einzige Charakter, der dem Menschen Ehre macht.

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Wir treiben zu wenig innere Politik!

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Heilig sollst du halten jede reine Regung deines Gemütes; heilig achten jede fromme Ahnung, denn sie ist Kunst in uns!

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