Seele Sprüche – sinn
210 Sprüche gefunden
Wer die Seele kennen lernen will, muß den Körper studieren.
Jede Seele ist eine Welt für sich.
Die Seele ist nur ein kleiner Funken vom göttlichen Glanz.
Jede Seele ist ein Pfand für das, was sie begangen hat.
Wir legen keiner Seele mehr auf, als sie zu tragen vermag.
Wisse, daß die Seele des Menschen eine Einheit ist.
Die Seele liebt ihren Leib und hält ihn für ein schönes Gewand und eine erfreuliche Zier.
Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazierengehen kann.
Unsere Sinnlichkeit kann wahrhaft als unsere Seele bezeichnet werden, weil sie Einheit mit Gott hat.
Der äußere Mensch kann in dem verwirrten Labyrinthe kontemplativen und sinnlichen Lebens verirren, aber die Seele kennt immer ganz genau die Wahrheit.
Wie die Seele den Leib belebt und stärkt, so wärmen und stärken auch die Sonne, der Mond und die übrigen Planeten das Firmament mit ihrem Feuer.
Seine Seele? Eine Luftblase in einer Fleischkugel!
Das Schönste, was Gott hervorbringen kann, das Einfachste, das Lauterste, das Kleinste, das doch wieder das Größte einschließt, ist die menschliche Seele.
Und so ist es denn nicht das Streben nach Glück, was auf der Erde uns leiten soll. Streben nach dem Unendlichen, Ausbildung seiner Seele, dies ist es, was wir ohne Hinsicht auf Lust und Ruhe unbedingt ausüben müssen.
Die Seele geht ihren Weg, dahin, wo unser eigentliches Zuhause ist. Der Tod ist die Brücke auf dem Weg.
Die Seele hat keine Steckdose.
Geh hin: der Seele Grenzen findest du nicht, auch wenn du alle Straßen wanderst; so tief reicht ihr vernünftiges Wesen.
Was der Saft im Baum ist, das ist die Seele im Körper, und ihre Kräfte entfalte sie wie der Baum seine Gestalt. Die Erkenntnis gleicht dem Grün der Zweige und Blätter, der Wille den Blüten, das Gemüt ist wie die zuerst hervorbrechende Knospe, die Vernunft wie die voll ausgereifte Frucht. Der Sinn endlich gleicht der Ausdehnung des Baumes in Höhe und Breite. So ist die Seele der innere Halt und die Trägerin des Leibes.
Man muß seinem Körper etwas bieten, damit die Seele Lust hat, drin zu wohnen.
Seelen sind wie Harfen in den Winden gehängt. Aus jeder kann ein Klang erweckt werden; vom eintönig dumpfen Laut bis hin zur selig-reinen Melodie, die Gott selbst unmittelbar auf der Menschenseele spielt.
Was eine Seele im Aufschwung faßte und was wie vom Himmel in sie niedersank, ist immer ein Vollendetes und Ganzes, dazu ausersehen, auch zum Leben seiner Zeit etwas hinzuzutun.