Seele Sprüche – tiefgründig

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Denker und Dichter Die Weisheit ist wie rotes Gold, Das in der Berge Adern rollt; Das Lied ist wie der Sonnenschein, Von oben fließt's in's Herz hinein! In Schutt und Stein verborgen ruht Der Weisheit Schatz, das goldne Gut; In Himmelsfernen, morgenhell, Entspringt der frische Liederquell. Der ernste Denker sitzt und sinnt Daß er der Weisheit Schatz gewinnt; Der Sänger auf zum Himmel sieht, Und sieh, der Seele blüht ein Lied.

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Seele ist rollendes Wagenrad – Vernünftigkeit wie Wagenschmiere. Wehe dem, der beide verwechselt; er richtet nur Unheil an.

Langbehn, Der Geist des Ganzen, posthum hg. von B. M. Nissen 1930

Man macht sich selten klar, in welchem Umfang unsere Vorstellungen von den seelischen Prozessen bloß symbolische Bedeutung besitzen.

Simmel, Philosophie des Geldes, 1900. Synthetischer Teil. 6. Der Stil des Lebens. III.

In tiefstem Schlummer, mehr noch: Delirium, in einer Ohnmacht, im Tod, ja sogar im Grabe bleibt uns noch ein letzter Rest von Bewußtsein. Sonst könnte die Seele des Menschen ja nicht unsterblich sein.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. IV: Die Grube und das Pendel. Übers. v. M. Bretschneider

"Sich sammeln." Woher stammt das Wort? Es gibt das Bild der zusammengesetzten Wesenheit der Seele.

Kayssler, Besinnungen, 1921