Seele Sprüche – tiefgründig
89 Sprüche gefunden
Das Gewaltigste in der Welt ist das, was sich weder sehen, noch hören, noch betasten läßt.
Kennst du das Passwort zu deinem eigenen Innern?
Wir möchten den inneren Frieden haben, jedoch nach innen schauen wir nicht.
Die Tiefen der Menschenseele sind unergründlich, die Wandlungen eines Herzens rätselhaft und unberechenbar.
Eine fremde Seele, das ist ein dichter Wald.
Schwer [...] ist es mit der Gemütswillkür zu kämpfen; denn wovon sie begehrt, daß es sei, das erkauft sie mit dem Leben.
Wenn sich nur eine Pforte erst öffnet, durch die das eindringt, was mehr als irdisch ist, so fängt der Mensch schon an, geborgen zu sein und bereitet sich eine innere Heimat.
Innerer Reichtum ohne Fähigkeit innerer Sammlung ist ein begrabener Schatz.
Große Seelen sind nicht leicht zu erkennen, sie halten sich zurück; gewöhnlich bemerkt man nur eine gewisse Eigenheit. Es gibt mehr große Seelen als man glaubt.
Man kann keinem Menschen ins Herz schaun; viel weniger in die Seel', denn die steckt noch hinter dem Herzen.
In der Tiefe des Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.
Nur an die großen Seelen kommen die großen und schweren Dinge.
Von dem ethischen Individuum kann man sagen, es sei wie das stille Wasser, das einen tiefen Grund hat, während der, der ästhetisch lebt, nur oberflächlich bewegt ist.
Es ist schauerlich an Toren zu rütteln, die verschlossen sind; noch schauerlicher aber, wenn sie nur aus dünnem Seelenstoff, ja, wenn sie nur aus den kühlen, harten Blicken einer Seele bestehen, die dich nicht in sich eindringen lassen will.
Wer keine große Seele hat, wird kein großes Kunstwerk erfassen.
Nur dem ehrfürchtigen Blick wird jene Tiefenschicht des menschlichen Wesens sichtbar, wo Endliches und Unendliches sich berühren.
Über Angelegenheiten, die unser Inneres in Anspruch nehmen, sollten wir nicht mit anderen reden: denn uns ist es dabei ernst, den andern nicht.
Daß man einem Wasser nicht auf den Grund blicken kann, beweist noch nicht, daß es tief ist.
Wer das Mönchsgewand sich anlegt noch im Schmutz des Sündenleides, Unwahrhaftig, ohne Selbstzucht: – Ist nicht wert des gelben Kleides.
Eines seelisch reichen Menschen Geräumigkeit ist von unbegrenzter Aufnahmefähigkeit.
Tiefstes und Eigenstes bleibt dritten meist unbeachtet, auch wenn's offen zu Tage liegt, in der Überlieferung schwindet's ganz.