Seele Sprüche – tiefgründig

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Das Gewaltigste in der Welt ist das, was sich weder sehen, noch hören, noch betasten läßt.

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Kennst du das Passwort zu deinem eigenen Innern?

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Wir möchten den inneren Frieden haben, jedoch nach innen schauen wir nicht.

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Die Tiefen der Menschenseele sind unergründlich, die Wandlungen eines Herzens rätselhaft und unberechenbar.

Verena, Über Alles die Pflicht. Roman, 1870

Eine fremde Seele, das ist ein dichter Wald.

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Schwer [...] ist es mit der Gemütswillkür zu kämpfen; denn wovon sie begehrt, daß es sei, das erkauft sie mit dem Leben.

Lassalle, Die Philosophie Herakleitos des Dunklen von Ephesos, 1858

Wenn sich nur eine Pforte erst öffnet, durch die das eindringt, was mehr als irdisch ist, so fängt der Mensch schon an, geborgen zu sein und bereitet sich eine innere Heimat.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920)

Innerer Reichtum ohne Fähigkeit innerer Sammlung ist ein begrabener Schatz.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Große Seelen sind nicht leicht zu erkennen, sie halten sich zurück; gewöhnlich bemerkt man nur eine gewisse Eigenheit. Es gibt mehr große Seelen als man glaubt.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Man kann keinem Menschen ins Herz schaun; viel weniger in die Seel', denn die steckt noch hinter dem Herzen.

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

In der Tiefe des Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.

Varnhagen von Ense, K. A., Vermischte Schriften, 3 Bde., 3. Auflage 1875-76. Angebliche Äußerung Rahels gegenüber Gustav von Brinckmann

Nur an die großen Seelen kommen die großen und schweren Dinge.

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Von dem ethischen Individuum kann man sagen, es sei wie das stille Wasser, das einen tiefen Grund hat, während der, der ästhetisch lebt, nur oberflächlich bewegt ist.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Zweiter Teil. Das Gleichgewicht des Ästhetischen und Ethischen in der Entwickelung der Persönlichkeit. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885

Es ist schauerlich an Toren zu rütteln, die verschlossen sind; noch schauerlicher aber, wenn sie nur aus dünnem Seelenstoff, ja, wenn sie nur aus den kühlen, harten Blicken einer Seele bestehen, die dich nicht in sich eindringen lassen will.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Wer keine große Seele hat, wird kein großes Kunstwerk erfassen.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Nur dem ehrfürchtigen Blick wird jene Tiefenschicht des menschlichen Wesens sichtbar, wo Endliches und Unendliches sich berühren.

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Über Angelegenheiten, die unser Inneres in Anspruch nehmen, sollten wir nicht mit anderen reden: denn uns ist es dabei ernst, den andern nicht.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Daß man einem Wasser nicht auf den Grund blicken kann, beweist noch nicht, daß es tief ist.

Friedell, Steinbruch. Vermischte Meinungen und Sprüche, 1922

Wer das Mönchsgewand sich anlegt noch im Schmutz des Sündenleides, Unwahrhaftig, ohne Selbstzucht: – Ist nicht wert des gelben Kleides.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 9. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920 (Anm.: Das gelbe Gewand ist die Robe des Bhikkhus, des Buddhistenmönchs.)

Eines seelisch reichen Menschen Geräumigkeit ist von unbegrenzter Aufnahmefähigkeit.

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Tiefstes und Eigenstes bleibt dritten meist unbeachtet, auch wenn's offen zu Tage liegt, in der Überlieferung schwindet's ganz.

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