Seele Sprüche – weisheit

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Nur dem ehrfürchtigen Blick wird jene Tiefenschicht des menschlichen Wesens sichtbar, wo Endliches und Unendliches sich berühren.

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Ja, dem Gemüte kommt ein Teil von Allwissenheit zu.

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Ich kenne nichts Schöneres als den Einblick in eine ruhige, von keiner Leidenschaft getrübte Frauenseele.

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So viel ist wohl gewiß, daß in besondern Zuständen die Fühlfäden unserer Seele über ihre körperlichen Grenzen hinausreichen können und ihr ein Vorgefühl, ja auch ein wirklicher Blick in die nächste Zukunft gestattet ist.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 7. Oktober 1827

Die Klarheit seines Innern ist für den Menschen das höchste Gut.

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Die Seele durchdringt die Augen, sind diese doch die Fenster, durch welche sie die äußere Natur erkennt.

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Eines seelisch reichen Menschen Geräumigkeit ist von unbegrenzter Aufnahmefähigkeit.

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Tiefstes und Eigenstes bleibt dritten meist unbeachtet, auch wenn's offen zu Tage liegt, in der Überlieferung schwindet's ganz.

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Über die Seele haben wir durch Vorsatz und Sammlung des Gemüts eine große Gewalt.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 29. Oktober 1834

Nicht Seelen erziehen, nicht göttlich Ewiges nach menschlich kurzen Gedanken modeln sollt ihr, sondern Seelen erkennen. Ihr Gefängnis ist so durchsichtig.

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Das Reifen der Seele ist mehr wert als Glanz und strotzende Kraft, und das Ewige in uns muß sich die Zerstörung zu gute machen, die die Zeit in uns bewirkt.

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Wie Gott alles sieht, selbst aber unsichtbar ist, so ist auch die Seele – das Wesen, unsichtbar, obzwar sie alles ist.

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Die kleinen Begebenheiten gehen spurlos an der Seele vorüber, aber die großen vergißt sie nie! Wehe der Seele, wenn es ungesühnte Sünden sind, denn der Wurm der Reue ist auch unsterblich!

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Mitte ist in jeder Sache dasjenige, was die gesunde Vernunft für das schicklichste hält.

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Auch im höchsten Verderben unserer Natur löscht sich das Licht Gottes, das ewige, in der menschlichen Seele nicht aus.

Pestalozzi, An die Unschuld, den Ernst und den Edelmut meines Zeitalters und meines Vaterlandes, 1815

Was im Menschen rein und herrlich ist, bleibt unverwüstlich, und ist ein Kleinod in allen Zeiten.

Stifter, Der Nachsommer. Eine Erzählung, 1857. Dritter Band. 4. Der Rückblick

Das primitive Seelische ist im vollsten Sinne unvergänglich.

Freud, Zeitgemäßes über Krieg und Tod, 1915. I. Die Enttäuschung des Krieges

Die Seele, die nie Wahrheit erkannte, kann nie Menschengestalt annehmen.

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Während gelehrte Fakultäten über stets veränderte Tiefe hüpfen wie Irrlichter, steht Psyche in hellen Flammen, sobald man Bodenschätze des Unterbewußten entdeckt.

Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)

Die Seele ist nicht räumlich im Körper. Körper ist vielmehr in der Seele. Einheit und Wahrheit sind das gleiche.

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Es gibt Minuten, in denen alle verborgenen Edelsteine der Seele offenliegen!

Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, 3 Bde., 1930-43