Sterben Sprüche – hoffnung

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Der Ruhm, mit Festigkeit zu sterben, die Hoffnung, betrauert zu werden, der Wunsch, einen guten Namen zurückzulassen, die Gewißheit, allem Erbärmlichkeiten des Lebens entronnen zu sein und nicht mehr von der Laune des Schicksals abzuhängen, sind Heilmittel, die man nicht verschmähen soll.

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Oh hätt' ich doch gewußt, wie und wohin, ich wäre froh gewesen bis zuletzt, so kam mir nur noch Ruhe in den Sinn, und diese Ruhe hab' ich endlich jetzt.

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Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden. Es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tage.

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Wird's aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da du's am mindsten gläubst: Er wird dein Herz lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen hast.

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Mein Haupt und meine Glieder, die lagen darnieder, aber nun steh ich, bin munter und fröhlich, schau in den Himmel mit meinem Gesicht.

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Weh dem, der sterben sah. Er trägt für immer Die weiße Blume bleiernen Entsetzens.

Heym, G., Gedichte. Aus: Was kommt ihr, weiße Falter, 1911

Wenn meine Kräfte brechen, Ich kaum noch atmen kann Und kann kein Wort mehr sprechen: Herr nimm mein Seufzen an!

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Den Sterbenden ist die Musik verschwistert, sie ist der erste süße Laut vom fernen Jenseits, und die Muse des Gesanges ist die mystische Schwester, die zum Himmel zeigt.

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Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe.

Altes Testament. Das erste Buch Mose (Genesis) (#1.Mose 24,56)

O Herz, des Alters Morgen graute - Steh auf! Dies Schloß ist Heimat nicht!

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Entheb' dein Herz der Hoffnung – es muß gegangen sein, Weiß ward das schwarze Haar dir – es muß gegangen sein. O Wanderer du, töricht – ist jetzt die Zeit für Schlaf? Die Nacht schwand; nun ist Morgen: es muß gegangen sein!

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Nun ist es Abend, nun ist es genug. Jetzt birg mich, Herr, in deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. nun trägst du mich in Liebe und ohne Ende.

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Geht nun hin und grabt mein Grab! Denn ich bin des Wanderns müde. Von der Erde scheid' ich ab; Denn mir ruft des Himmels Friede, Denn mir ruft die süße Ruh' Von den Engeln droben zu. Geht nun hin und grabt mein Grab! Meinen Lauf hab' ich vollendet, Lebe nun den Wanderstab Hin, wo alles Ird'sche endet, Lege selbst mich nun hinein In das Bette sonder Pein. Was soll ich hienieden noch In dem dunkeln Thale machen? Denn wie mächtig, stolz und hoch Wir auch stellen unsre Sachen, Muß es doch wie Sand vergehn, Wenn die Winde drüber wehn. Darum, Erde, fahre wohl, Laß mich nun in Frieden scheiden! Deine Hoffnung, ach, ist hohl, Deine Freuden selber Leiden, Deine Schönheit Unbestand, Eitel Wahn und Trug und Tand. Darum, letzte gute Nacht, Sonn' und Mond und liebe Sterne! Fahret wohl mit Eurer Pracht; Denn ich reis' in weite Ferne, Reise hin zu jenem Glanz, Drinnen ihr verschwindet ganz. Die ihr nun in Trauer geht, Fahret wohl, ihr lieben Freunde! Was von oben niederweht, Tröstet ja des Herrn Gemeinde. Weint nicht ob dem eiteln Schein! Ew'ges kann nur droben sein. Weinet nicht, daß ich nun will Von der Welt den Abschied nehmen, Daß ich aus dem Irrthum will Aus den Schatten, aus den Schemen, Aus dem Eiteln, aus dem Nichts Hin ins Land des ew'gen Lichts! Weinet nicht! mein süßes Heil, Meinen Heiland hab' ich funden, Und ich habe auch mein Theil In den heil'gen Todeswunden, Woraus einst sein theures Blut Floß der ganzen Welt zu gut. Weint nicht! mein Erlöser lebt; Hoch vom finstern Erdenstaube Hell empor die Hoffnung schwebt, Und der Himmelsheld, der Glaube; Und die ew'ge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht!

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Die Bahre ist die Wiege des Himmels.

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Als Gott sah, daß der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: "Komm heim."

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Der letzte Kampf Gar manchen Kampf das Leben bringt, Und unermüdlich heißt es streiten, Wenn nur der letzte Kampf gelingt, Dann bleibst du Sieger aller Zeiten.

Pesendorfer, Mein Spruchbüchlein, 1913

Man stirbt nicht, wenn man in den Herzen Der Menschen weiterlebt, die man verläßt.

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Er hatte den Willen zu leben, aber nicht mehr die Kraft.

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Wenn in euerer letzten Stunde [...] alles im gebrochenen Geiste abblüht und herabstirbt, Dichten, Denken, Streben, Freuen: so grünt endlich nur noch die Nachtblume des Glaubens fort und stärkt mit Duft im letzten Dunkel.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Neuntes Kapitel. Über den Kinderglauben. § 74

Für das Leben und für das Sterben Vier Dinge gibt es zu werben: Für das Leben ein Haus, ein Kleid und ein Brot Und Gottes Huld für den bitteren Tod.

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Wenn Du mich empfängst, Wenn Du mir Deine Verzeihung schenkst, Werde ich Frieden haben.

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