Wahrheit Sprüche – klassisch
387 Sprüche gefunden
Im Grunde gibt es nur zwei Elemente: Schönheit und Wahrheit. Schönheit in den Herzen der Liebenden und Wahrheit in den Armen der Ackerbauern.
Bei ewigen Wahrheiten kommt es auf Mehrheit der Stimmen nicht an.
Die Lüge ist die Religion der Knechte und Herren, die Wahrheit ist die Gottheit der freien Menschen.
Nicht bloß im Wein ist Wahrheit – auch in der Poesie.
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
Im Meinungskampf zu allen Zeiten Die gleichen Waffen Sieg erstreiten: Es sind die schärfsten Zungen Und allerstärksten Lungen. Da hat die Wahrheit liebe Not – Sie wird zumeist geschlagen tot.
Auch die Wahrheit ertrinkt, wenn das Gold aufschwimmt.
Herr, gib mir blinde Augen für Dinge, die nichts taugen und Augen voller Klarheit für all deine Wahrheit.
Nichts ist orthodox als die Wahrheit, und nichts heterodox als der Irrtum.
Nicht Buchstabe, Zeremonie, Vorurteil, Herkommen, Gesetze oder Zwangspflichten, sondern Geist, d. i. Licht und Kraft der Wahrheit, soll uns als Religion gelten.
Die Wahrheit bleibt immer über der Lüge wie Öl über dem Wasser.
Daß Sokrates ein Prediger der Wahrheit sei, sollten auch seine Feinde bezeugen, und wie hätten sie es anders bezeugen können, als daß sie ihn töteten?
Im Sand der Wüste liegt eine Pyramide begraben – mit der Spitze nach unten, sie umschließt die Wahrheit des Menschengeschlechts. Die Wahrheit liegt im Wüstensand begraben, auf daß die Menschen den, der sie durch Zufall entdeckt, für einen Narren halten, dessen Gehirn von der Einsamkeit und der Sonne verbrannt wurde.
Die Wahrheit ist eine Blume, die immer schnell verwelkt, aber nicht immer zur Frucht wird.
Mach dich nicht zum Diener eines Narren und nimm auf einen Mächtigen keine Rücksicht, sondern verteidige die Wahrheit bis in den Tod, so wird Gott der Herr für dich streiten.
Im Wahrheitsstreben darfst du nie ermatten, Such' stets, was Schatten wirft, und nicht den Schatten.
Der Menge stets zu schmeicheln, ist ein Zeichen von niedriger Gesinnung; ihr stets grobe Wahrheiten zu sagen, spricht für Hochmut und Lieblosigkeit.
Es ist eine Wahrheit, und nur eine. Die läßt sich mit Gewalt nichts nehmen, und dringet sich niemand auf; sie teilt sich aber mit, mehr oder weniger, wenn sie mit Demut und Selbstverleugnung gesucht wird, »mit Furcht und Zittern«, sagt der Apostel.
Von Wahrheit will ich nimmer weichen, Das soll kein Mann bei mir erreichen.
Jene Irrtümer, die sich noch als die praktisch zweckmäßigsten erwiesen haben, nennt man »Wahrheit«.
Man ist in Gefahr, sich auf dem Wege zur Wahrheit zu verirren, wenn man sich um gar keine Vorgänger bekümmert; und man versäumet nicht ohne Not, wenn man sich um alle bekümmern muß.