Wahrheit Sprüche – philosophisch

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In der Mitte läge die Wahrheit? Keineswegs. Nur in der Tiefe.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Alle Wahrheit ist von tiefster Gewalt: immer von neuem. Sie trifft uns wie ein Blitz, sie greift nach uns wie das Gewissen, sie nimmt Besitz von uns wie eine Herrscherin. Zumal wenn esunsereWahrheit ist.

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Die Wahrheit nur besteht.

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Der Mensch kann nach Tugend streben, aber nicht ernstlich glauben, die Wahrheit zu finden.

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Unsere Zeit verwechselt die Wahrheit mit der Wirklichkeit. Wir glauben die Wahrheit zu haben wenn wir die Wirklichkeit haben, und sind weiter entfernt als je.

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Keine Zeit ist verloren, in der man nach Wahrheit gestrebt hat.

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Nur aus diesem Irrtum geht die Wahrheit hervor und hierin liegt die Versöhnung mit dem Irrtum und mit der Endlichkeit.

Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, 1817. Erster Teil. Die Wissenschaft der Logik. 3. Abteilung: Die Lehre vom Begriff. B. Das Objekt. c. Teleologie. § 212. Zusatz

Die unerbittliche Härte so vieler Menschen ist nichts anderes als verlorener Glaube an das Wahre.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Die Wahrheit stirbt nicht in den Flammen.

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Den Denker, den Wissensdurstigen, beseelt die Idee der Wahrheit.

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Die größten Wahrheiten widersprechen oft geradezu den Sinnen, ja fast immer.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller, 26. Februar 1832

Finden wir das Wahre, welcher Art es sei, je anders als durch einen glücklichen Zufall?

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Die Wahrheit ist so edel: möchte Gott sich vor der Wahrheit kehren, ich wollte mich an die Wahrheit halten und Gott lassen.

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Die Wahrheit zu sagen ist gefährlich, sie zu hören unangenehm.

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Es ist vieles wahr, was sich nicht berechnen läßt, sowie sehr vieles, was sich nicht bis zum entschiedenen Experiment bringen läßt.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren. Aus Makariens Archiv

Wie eine Schneewehe entsteht, wenn sich der Wind legt, so entsteht eine Institution, wenn sich die Wahrheit hat einlullen lassen; doch die Wahrheit bläst über die Institution hinweg und bläst sie schließlich fort.

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....wie verdunkeln doch Tatsachen die Wahrheit.

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Das Wahre ist immer schlicht, einfach, haarscharf; es verträgt kein aufgebauschtes Gewand.

Allgeyer, Anselm Feuerbach, 2 Bde., 1904

Wer sich nicht in seiner Vergänglichkeit, in seiner Person und in seiner Körperlichkeit erblickt, der kennt die Wahrheit des Lebens.

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Ich bin für alles zu alt, nur fürs Wahre nicht.

Goethe, J. W., Briefe. An Friedrich Constantin von Stein, 1787

Was noch gestern erschien voller Klarheit, Oft schon heute im Zweifel zerstiebt; Ja, es gibt nur die eine Wahrheit, Daß es für uns keine Wahrheit gibt.

Roderich, In Gedanken. Vers-Aphorismen, 1907