Wahrheit Sprüche – weisheit
417 Sprüche gefunden
Die größten Wahrheiten widersprechen oft geradezu den Sinnen, ja fast immer.
Die Wahrheit hat keine Zeit, nur die Lüge.
Wie eine Schneewehe entsteht, wenn sich der Wind legt, so entsteht eine Institution, wenn sich die Wahrheit hat einlullen lassen; doch die Wahrheit bläst über die Institution hinweg und bläst sie schließlich fort.
Das Wahre ist immer schlicht, einfach, haarscharf; es verträgt kein aufgebauschtes Gewand.
Ich bin für alles zu alt, nur fürs Wahre nicht.
Freie und uneigennützige Liebe zur theoretischen Wahrheit,weilsie Wahrheit ist, ist die fruchtbarste Vorbereitung zur sittlichen Reinigkeit der Gesinnungen.
Wahrheit ist wie Zuckerrohr – selbst wenn du lange darauf herumkaust, schmeckt es noch süß.
Wahrheit sagen ist dasselbe, wie schön schreiben. Dies wird nur durch Übung erreicht, – es ist dies weniger Sache des Willens, als der Gewohnheit, und ich meine nicht, daß es unnütz wäre, jede Gelegenheit zur Kundgabe und Ausbildung dieser Gewohnheit zu ergreifen.
Die besten Köpfe, welche die Wahrheit der Wahrheit halber lieben, beanspruchen kein Eigentumsrecht auf die Wahrheit. Sie nehmen sie überall dankbar entgegen, wo sie sie antreffen und drücken ihr niemandes Namen auf, weil diese Wahrheit ihnen schon seit Ewigkeit gehörte.
Die Wahrheit und das Gute sind unzertrennlich.
Ist deine letzte innerste Wahrheit, die du gefunden hast, auch eins mit deinem Handeln?
Die Wahrheit ist so ehrfurchtgebietend, daß wir sie nicht verschmähen dürfen.
Die wichtigsten und notwendigsten Wahrheiten werden oft dermaßen für wahr erkannt, daß sie die Kraft der Wahrheit verlieren und gleichsam in der Schlafkammer der Seele neben den verachtungswürdigsten und blödesten Irrtümern schlummernd liegen.
Die Wahrheit liebt zwar Frieden, doch mit der Torheit nicht.
Wahre Wahrheit besteht in einem unverdorbenen Urteil über die Dinge, daß wir ein jegliches für das ansehen, was es ist; daß wir nicht Gemeinem nachjagen, als sei es etwas Kostbares, und das Kostbare als gemein verwerfen; daß wir nichts Lobenswertes tadeln und Tadelnswertes loben.
Die Wahrheit hat die Augen hinten im Kopf.
Nur in der schaffenden Kraft des tiefen und heiteren Ernstes enthüllt sich die Wahrheit, gedeihet das Gute, blühet das Schöne, erhält sich das Errungene.
Sprache und Geist haben ihre Grenzen; die Wahrheit ist unerschöpflich.
Wahrheit hasst Verzögerung.
Alles, was wahr ist, ist gut; bei tieferer Betrachtung auch schön.
Daß man das Gute und Wahre nimmt, woher es kommt, ist die erste Pflicht jedes aufrichtigen Menschen.