Wahrheit Sprüche – weisheit

417 Sprüche gefunden

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Die große Zahl macht nicht die Wahrheit.

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Der Mensch kann die Wahrheit verherrlichen, nie aber verherrlicht die Wahrheit den Menschen.

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Die Wahrheit erweist sich darin, daß wahr wird, was vorher nicht wahr war.

Keyserling, Südamerikanische Meditationen, 1932. X. Die Traurigkeit der Kreatur. Glauben

Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat, deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 3. Heft, 1826. Einzelnes

Das Gezierte und Unwahre macht augenblicklich langweilig; denn nichts als die Wahrheit kann Teilnahme erwecken.

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Nur wer natürlich ist, ist ehrlich; und nur wer ehrlich ist, kann die Wahrheit erkennen.

Langbehn, Rembrandt als Erzieher, 90. Auflage 1936 (EA: 1890). Von edlen Seelenkräften. 1. Genie

Ich schätze das Auffinden einer einzigen, wenn auch unbedeutenden Wahrheit höher als das Herumdisputieren über die höchsten Fragen.

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Die Wahrheit schafft immer klare Lagen.

Ernst, Erdachte Gespräche, 1921

Die Wahrheit ist, von ihrer Sicht aus gesehen, unterdrückt.

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Die unlogischen Wahrheiten können schädlicher sein als die logischen Fehler.

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Es gibt keine Wahrheit, die man vor Vernünftigen verbergen müßte.

Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Wahrheit behauptet stets und überall ihre Unbeschränktheit. Sie wird zur Verbrecherin, wenn sie sich zur Sklavin der Menschen machen läßt.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Ganze Wechsel von Zeitaltern bringen oft nicht den Verlust einer einzigen zurückgewiesenen Wahrheit ein, in Ermangelung derer es ganzen Nationen schlechter ergeht.

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Jede Wahrheit, die wissenschaftlich bewiesen wird, trägt bei zur Vollendung und Befestigung des Fundaments aller Wahrheit. Wer durch exakte Forschung ein wissenschaftliches Ergebnis feststellt, vermehrt die großen Überlieferungen des Lichts.

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In der Mitte läge die Wahrheit? Keineswegs. Nur in der Tiefe.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Alle Wahrheit ist von tiefster Gewalt: immer von neuem. Sie trifft uns wie ein Blitz, sie greift nach uns wie das Gewissen, sie nimmt Besitz von uns wie eine Herrscherin. Zumal wenn esunsereWahrheit ist.

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Unsere Zeit verwechselt die Wahrheit mit der Wirklichkeit. Wir glauben die Wahrheit zu haben wenn wir die Wirklichkeit haben, und sind weiter entfernt als je.

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Keine Zeit ist verloren, in der man nach Wahrheit gestrebt hat.

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Alles wechselt, außer Wahrheit, Unschuld und Recht; diese bleiben immer die nämlichen, der Mensch mag sie verehren oder nicht.

Pestalozzi, Der natürliche Schulmeister, 1803-1804

Nur aus diesem Irrtum geht die Wahrheit hervor und hierin liegt die Versöhnung mit dem Irrtum und mit der Endlichkeit.

Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, 1817. Erster Teil. Die Wissenschaft der Logik. 3. Abteilung: Die Lehre vom Begriff. B. Das Objekt. c. Teleologie. § 212. Zusatz

Die Wahrheit stirbt nicht in den Flammen.

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