Wahrheit Sprüche – weisheit

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Die Wahrheit ist in ihren Erscheinungsformen tausendfach, in sich ewig und einzig.

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Die Wahrheit, die man weiß, ist nie verderblich, nur die, welche man vermuten und sich konstruieren muß.

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Der Mann erkennt das Wesen der Wahrheit und bildet sie aus dem Grunde seiner Seele heraus, die Frau allein erfaßt sie mit Leidenschaft.

Lamartine, Geschichte der Girondisten (Histoire des Girondins), 8 Bde., übersetzt von Georg Herwegh 1847

Wenn einmal nur erscholl das rechte Wort, So tönt es unvertilgbar fort und fort. Und wär' es auch nach Hunderten von Jahren, Sein Tag erscheint dem ausgesprochenen Wahren.

Daumer, Andeutung eines Systems speculativer Philosophie, 1831

Was nutzt Schädliche Wahrheit, wie zieh ich sie vor dem nützlichen Irrtum! Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt.

Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, Erstdruck in: Musenalmanach für das Jahr 1797

In der Wahrheit findet man das Schöne.

Schiller, F., Gedichte. Aus: An Goethe (als er den »Mahomet« von Voltaire auf die Bühne brachte), 1800

Was hat der Mensch dem Menschen Größeres zu geben als Wahrheit!

Schiller, F., Theoretische Schriften. Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Eine akademische Antrittsrede

Der Witz ist nur ein Sommerkleid; die Wahrheit kann man zu allen Jahreszeiten gebrauchen.

Kotzebue, Lohn der Wahrheit. Schauspiel in 5 Akten, 1801

Was wahr ist, ist ewig an und für sich, nicht gestern und nicht morgen, sondern schlechthin gegenwärtig, »Itzt« im Sinne der absoluten Gegenwart. In der Idee ist, was auch vergangen scheint, ewig unverloren.

Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, erstmals gehalten 1822/23

Das Wahre ist nicht immer wahrscheinlich.

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Die Wahrheit gibt wohl ein gutes Gewissen, aber wenig gute Bissen.

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Es gibt viele Wahrheiten, deren voller Inhalt nicht erfaßt werden kann, bis persönliche Erfahrung ihn uns nahe bringt.

Mill, Über Freiheit (On Liberty), 1859. Übersetzt von Theodor Gomperz, 1869

So gibt es irgendwo, und sei es auch in der tiefsten Tiefe, eine Grundwahrheit? Ja, aber sie ist ewig unzulänglich: muss es sein, weil die seelenbildende Substanz nur von einem noch tieferen Vermögen, als unseres ist, begriffen werden kann.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Der gelehrteste Mensch ist nicht der, der die meisten Wahrheiten kennt, sondern der, der die besten kennt.

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Die Wahrheit wird nur zu oft, wie man sagt, verdunkelt, aber sie erlischt nie.

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Wahrheit kann nach ihrem innern Wesen nichts anders sein als gut.

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Der erste Prüfstein einer wahren Lehre liegt darin, daß sie der Vernunft nicht widersprechen darf.

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Eine Wahrheit muß populär sein, wenn sie tief und gut genannt werden soll, sonst steht sie der Sophisterei gleich und bringt Verderben.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Die Wahrheit ist älter als die Schöpfung.

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Man muss sich immer Zeit nehmen: die Zeit offenbart erst die Wahrheit.

Seneca, Vom Zorn oder Über den Zorn (De Ira). II, 22. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Was nützt ein goldener Schlüssel, wenn er die Tür zur Wahrheit nicht öffnet.

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