Weisheit Sprüche
Weise Gedanken und Erkenntnisse
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Es gibt wohl ein Recht des Weiseren, nicht aber ein Recht des Stärkeren.
Eine Weisheit, die man verbirgt, und ein Schatz, der vergraben ist – was hat man von beiden? Besser ist ein Mensch, der seine Torheit verbirgt, als einer, der seine Weisheit verbirgt.
Ein vernünftiger Mensch lernt die Weisheit, und wer sie lieb hat, der hört aufmerksam zu.
Wer in dem Wirken ruht Der Weise, welcher sich hat über sich gebracht, Der ruhet, wenn er lauft, und wirkt, wenn er betracht.
Der Weise verbirgt seine törichten Gedanken und setzt dafür, wenn er es vermag, das Gute ins Werk.
Das Wissen wird nur dann zur Weisheit, wenn es sich in Leben verwandelt, die Gelehrsamkeit hilft uns und der Welt nur dann, wenn sie uns zu einer großen, eigenen Erfahrung geworden ist, und die Erkenntnis zeigt sich daran, dass sie goldene Früchte trägt.
Ein Hund ist nicht deshalb gut, weil er tüchtig bellen kann; ein Mensch ist nicht deshalb weise, weil er tüchtig reden kann, und wieviel weniger groß!
Zu wissen, wann Großzügigkeit und wann Unnachgiebigkeit angebracht ist – das ist Weisheit.
Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.
Der Weise rechnet das Mißvergnügen zu seinen Sünden.
Zu erkennen, daß man die Fakten ignoriert, ist ein großer Schritt in Richtung Weisheit.
Eins ist die Weisheit, die Vernunft zu erkennen, als welche alles und jedes zu lenken weiß.
Weisheit ist für die Seele, was Gesundheit für den Körper bedeutet.
Wer sich der Weisheit rühmet, der prahlt mit einem Licht, das er nicht hat, denn Weisheit, die wahre, rühmt sich nicht.
Halt', was du verheiß'st, verschweig, was du weißt, hab' mehr, als du leih'st, sei wachsam im Geist, so find'st du den Stein der Weisen allein.
Wenn ein "Bart tragen" Weisheit bedeutet, dann wäre ein Ziegenbock auf gleichem Niveau mit Plato.
Der Grabstein ist der wahre Stein der Weisen.
Du teure, schöne, auserwählte Weisheit, wie vermagst du doch ein trautes Lieb zu sein über jeglichem Lieb dieser Welt. Wie gleichen doch deine Liebe und die der Geschöpfe so wenig einander. Wie betrogen ist doch alles, was in dieser Welt liebenswert erscheint und etwas zu sein glaubt, wenn man es aus der Nähe kennenlernt!
Wie eine Flamme ausgeht vom Winde, verweht ist und Begriffe nicht mehr passen, so ist der von "Geist und Leib" befreite Weise: Er ist nicht mehr begrifflich zu erfassen.