Weisheit Sprüche
Weise Gedanken und Erkenntnisse
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Du willst mich Weisheit lehren Und warst selbst nie ein Tor? Lass ab, mich zu bekehren! Nicht findet, wer nichts verlor.
Das widerfährt allein dem Weisen, dass er nichts wider Willen tut.
Weisheit reitet oft auf Eseln und kommt zu spät.
Es ist ein schlechter Weiser, der von den Toren nicht verlacht wird.
Den besten Beweis von Weisheit liefert eine ständig gute Geistesstimmung.
"Wise" ist ein Schimpfwort im Englischen, "he is a wise one" heißt so viel als er ist ein einfältiger Pinsel.
Darin liegt meiner Meinung nach die höchste Anerkennung, die man der Weisheit spenden kann: dass sie unabhängig ist und sich in der Beurteilung dessen, worin das gute und schlechte Leben besteht, von äußerlichen Dingen nicht beeinflussen lässt.
Der Weise geht auf seinem Wege fort die menschliche Vernunft aufzuklären, und zuckt nur denn die Achseln, wenn andre Narren von dieser Aufklärung als einem letzten Zwecke, als einer Ewigkeit reden.
Man gehört noch zum Pöbel, so lange man immer auf andere die Schuld schiebt; man ist auf der Bahn der Weisheit, wenn man immer nur sich selber verantwortlich macht; aber der Weise findet niemanden schuldig, weder sich noch andere.
Der Weise sucht nur eins und zwar das höchste Gut. Ein Narr nach vielerlei und Kleinem streben tut.
Wer mit Muße studiert, weiß, daß er alt wird, fühlt es aber nicht; er ist immer gleichmäßig für seine Studien tauglich.
Es ist das Verderben unserer Tage, daß wir, losgelöst vom Göttlichen, alles aus unserer Kraft und Weisheit heraus gestalten, alles uns selbst und nichts der ewigen Gnade verdanken wollen. Es gibt keine neue Weisheit, und der ist der Weiseste, der dies weiß und danach handelt.
Im ganzen entsteht alles Irren aus der Zerspaltung unseres Wesens, unserer Vermögen. In keinem Momente soll der Mensch ganz Wille, ganz Intelligenz usw., immer soll er ganz Mensch sein. Hier liegt die Differenz aller Philosopheme. Die echte Weisheit ist ein allseitiger Zustand.
Der Weise häuft nicht an für sich allein, je mehr er an andere denkt, desto mehr besitzt er.
Selbstprüfung, die in die schwerer zu ergründenden Tiefen oder den Abgrund des Herzens zu dringen verlangt, und die dadurch zu erhaltende Selbsterkenntnis ist aller menschlichen Weisheit Anfang. Denn die letzte, welche in der Zusammenstimmung des Willens eines Wesens zum Endzweck besteht, bedarf beim Menschen zu allererst der Wegräumung der inneren Hindernisse (eines bösen in ihm genistelten Willens), und dann der Bestrebung, die nie verlierbare ursprüngliche Anlage eines guten Willens in sich zu entwickeln.
Die Weisheit, welche nicht, Wie du, verständlich spricht, Die laß nicht in dein Haus: Sie gibt sich nur für Weisheit aus!
Durch das Wissen anderer mags sein, daß wir gelehrter werden, weiser aber gewiß nicht anders als durch unsere eigene Weisheit.
»Ihr vertraget gern die Narren, dieweil Ihr klug seid!« ist wohl einer der weisesten Sprüche des guten Paulus.
Um weise zu werden, muss man gewisse Erlebnisse erleben wollen, also ihnen in den Rachen laufen. Sehr gefährlich ist dies freilich; mancher „Weise“ wurde dabei aufgefressen.