Weisheit Sprüche
Weise Gedanken und Erkenntnisse
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... wär' ich nie ein Narr gewesen, Wo nähm' ich jetzt die Weisheit her?
Ein Parapluie-Fabrikant: "Wenn ein Schicksalgewitter auf uns Menschen niedergeht, dann spannen wir den Regenschirm der Lebensweiheit auf – und merken, wie sehr er durchlöchert ist.
Fast die ganze Klugheit besteht darin, daß man das Maß der Wahrscheinlichkeiten richtig wisse. Der Weisheit Hauptregel ist, daß nach dem richtigen Urteile der Wahrscheinlichkeit muß gehandelt werden.
Gaben der Weisheit sind nicht an die Gegenwart gebunden, sie fließen durch die Ewigkeit.
Gar mancher kommt trotz vielem Lesen Mit dem Verständnis in die Brüche: Wohl hat er die Sprüche der Weisheit gelesen, Doch nicht verstanden die Weisheit der Sprüche.
Weisheit und Begeisterung, wie schön geschwistert erscheinen sie! Aber was will die eine ohne die andere?
Narr in Verzweiflung Ach! Was ich schrieb auf Tisch und Wand Mit Narrenherz und Narrenhand, Das sollte Tisch und Wand mir zieren?… Doch ihr sagt: „Narrenhände schmieren, — Und Tisch und Wand soll man purgieren, Bis auch die letzte Spur verschwand!“ Erlaubt! Ich lege Hand mit an —, Ich lernte Schwamm und Besen führen, Als Kritiker, als Wassermann. Doch, wenn die Arbeit abgetan, Säh’ gern ich euch, ihr Überweisen, Mit Weisheit Tisch und Wand besch…
Des Menschen Weisheit reicht nur so weit, wie seine Bücher reichen.
Weise sind nur möglich, weil es Unweise gibt; an sich ist keiner weise.
Der rechte Zeiten- und Weltweise sieht auch diejenigen Sternschnuppen, die am Tage fallen.
Möge der Sprechende ein Tor sein – wenn nur der Hörer weise ist.
Der Weise Von allen Freuden abgeschieden, Mit Wasser und mit Brot zufrieden, Lebt dort Arist vergnügt allein. Und man verleibet ihn den Reihn Der Weisen unsrer Zeiten ein. Von ihm bin ich nicht unterschieden. Ich lebe so wie er zufrieden, – Doch nur bei Freunden, Mädchen, Wein : Warum verleibt man mich den Reihn Der Weisen unsrer Zeit nicht ein ?
Je weiser man wird, desto weniger Dinge verstehen sich einem von selbst.
Weisheit ist alleiniger Anteil vernünftiger Wesen und kommt auf Erden allein dem Menschen zu.
Es gibt keinen Weisen, der sich nicht für beschränkt hielte; wie es keinen Beschränkten gibt, der sich nicht für weise hielte.
Manchen Menschen verhilft die Mittelmäßigkeit ihres Geistes zur Weisheit.
Dem, der sich weise dünkt, dem sag auf's leiseste: Wer sich zu weise dünkt, ist nicht der weiseste!
Wer Weisheit lernt, braucht viel Zeit, und nur wer sonst nichts zu tun hat, wird Weisheit gewinnen.