Weisheit Sprüche
Weise Gedanken und Erkenntnisse
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Die Weisheit der meisten Gelehrten beschränkt sich auf das, was andere gedacht und gesagt haben.
Wer auswendig die Weisheiten weiß, doch sie nicht übt, ist wie ein Mensch, der eine Lampe ansteckt und die Augen verschließt.
Der Mensch ist noch kein Weiser, einfach weil er viel spricht. Wer ruhig, frei von Haß und furchtlos ist, der wird ein Weiser genannt.
Willst du Weisheit dir erjagen, lerne Wahrheit erst ertragen.
Solchen selbst, auf deren Wissen alle Welt bewundernd schaut, Deren Geist des höchsten Fluges durch den Himmel sich getraut, Ja auch ihnen, wenn der Dinge Urgrund sie ergründen wollen, Wird es schwindeln, und sie wissen nicht mehr, was sie sagen sollen.
Der Weise kratzt sich auch dann, wenn ihn fremde Erfahrungen jucken.
Der Weise wird nicht satt an Weisheit und an wohlgesetzten Worten.
Weisheit ist gut mit einem Erbgut und hilft denen, die die Sonne sehen. Denn wie Geld beschirmt, so beschirmt auch Weisheit; aber die Weisheit erhält das Leben dem, der sie hat.
Besser mit den Weisen weinen, als mit den Toren lachen.
Das erste unterscheidende Merkmal eines weisen Mannes besteht in der Erkenntnis, daß er sehr wenig weiß, daß es viele Menschen gibt, die viel gescheiter sind, als er, wobei er stets den Wunsch hat, zu lernen, zu erfahren, aber nicht zu belehren. Diejenigen aber, die den Wunsch haben zu belehren oder zu dirigieren, können weder gut lehren noch gut dirigieren.
Es ist die größte Weisheit, sich über die Menschen hinauszusetzen, ohne sie zu hassen oder zu verachten.
Der Sklave arbeitet, weil er dazu gezwungen ist, der Künstler weil es ihm Vergnügen macht, und der Narr tut Überflüssiges, weil er ein Narr ist. Jeder von uns ist zum Teil Sklave, zum Teil Künstler und zum Teil Narr. Der Weise strebt danach, die drei Elemente in sich so zu vereinigen, daß keines überwiegt.
Ein guter Teil der Weisheit besteht darin, gewisse Dinge nicht zu wissen.
Ein weiser Mensch lächelt nachsichtig, wenn er bei anderen die Fehler und Torheiten beobachtet, die er selbst begehen mußte, um weise zu werden.
Weisheit ist der Lohn dafür, daß man ein Leben lang zugehört hat, obwohl man viel lieber selber geredet hätte.
Ich suche eine Weisheit, die ich selbst nicht habe, die sich aber mit der, die in mir ist verbinden könnte zu einem weiten Feld von Blumen, in dessen Parfüm es möglich wäre für eine kurze Zeit den Verstand zu verlieren.....
Ein Weiser und ein Tor verstehen sich leichter als zwei Weise.