Weisheit Sprüche – nachdenklich
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Wer schreit, denkt nicht!
Auch der Nichtjude soll "Weiser" genannt werden, wenn er weise handelt.
Niemand betrüge sich selbst. Wer unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, der werde ein Narr, dass er weise werde.
Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.
Nur wenn wir zu unseren höheren Gedanken zurückkehren und uns dem prophetischen Geist, der jedem Menschen innewohnt, hingeben, können wir erkennen, was er uns sagen will. Diese Worte eines jeden, der von dieser Ebene des Seins spricht, erscheinen denen, die dort nicht zu Hause sind, wie müßiges Geschwätz.
Wohl dem, der über die Weisheit nachsinnt und sie aufnimmt in sein ganzes Denken; der ihre Wege von Herzen betrachtet und ihren Geheimnissen immer weiter nachforscht, ihr wie ein Späher nachschleicht und auf ihren Wegen auf sie wartet und guckt zu ihrem Fenster hinein und horcht an ihrer Tür, sucht Herberge nahe bei ihrem Hause und schlägt seine Pflöcke bei ihren Mauern ein und richtet an ihrer Wand sein Zelt auf, sodass er eine gute Herberge hat.
Wer sich aber vorgenommen hat, über das Gesetz des Höchsten nachzusinnen, der muss die Weisheit aller Alten erforschen und in den Propheten studieren.
Zwing das eigne Selbst zuvörderst in des Guten recht Geleise; Dann belehre du den andern. So wahrt sich vor Leid der Weise.
So lange man schweigt, kann man für weise gelten, aber wenn man spricht, ist's lauter Weisheit selten.
Ein Weiser soll die Dummheit eines gemeinen Menschen nicht mit Nachsicht vorbeigehn lassen, denn es bringt auf beiden Seiten Schaden: das Ansehn jenes wird verringert und die Torheit dieses wird verstärkt.
Einst wollte ein Meister gerade zu einer Darlegung anheben, als ein Vogel zu singen begann. Der Meister sagte nichts, und alle lauschten dem Vogel. Als dieser verstummte, sagte der Meister, die Darlegung sei bereits erfolgt – und ging seiner Wege.
Der Edle muß im Leeren weilen und im Stillen wandeln und darf keine eigene Weisheit haben wollen, dann kann er alle Weisen auf Erden für sich gebrauchen.
Der Weise nennt mit Ehrfurcht Gottes Namen, Er weiß, daß er das Wesen nicht erfaßt; Der Tor malt Gottes Bild wie es zum Rahmen Des engen Torenhirnes paßt.
Wer in dem Wirken ruht Der Weise, welcher sich hat über sich gebracht, Der ruhet, wenn er lauft, und wirkt, wenn er betracht.
Zu wissen, wann Großzügigkeit und wann Unnachgiebigkeit angebracht ist – das ist Weisheit.
Zu erkennen, daß man die Fakten ignoriert, ist ein großer Schritt in Richtung Weisheit.
Halt', was du verheiß'st, verschweig, was du weißt, hab' mehr, als du leih'st, sei wachsam im Geist, so find'st du den Stein der Weisen allein.
Eine alte, weise Eule lebte auf einer Eiche: Je mehr sie sah, desto weniger sprach sie; je weniger sie sprach, desto mehr hörte sie. Warum können wir nicht sein wie diese Eule?
Des Weisen Amt: ordnen.
Die Weisheit soll die Klugheit zur Dienerin haben. Jene thront, diese regiert.
Einen mit Weisheit Gesalbten darf man nie warm werden lassen, sonst trieft er.