Weisheit Sprüche – nachdenklich
86 Sprüche gefunden
Das ist höchste Weisheit: sein Herz zu göttlichen Dingen erheben und durch Gleichgültigkeit der Welt gegenüber zum Himmel streben.
Das Wort Gottes in der Höhe ist die Quelle der Weisheit, und sie verzweigt sich in die ewigen Gebote.
»Weder lieben, noch hassen« enthält die Hälfte aller Weltklugheit: »nichts sagen und nichts glauben« die andere Hälfte.
Sei weise! Geh nicht zu denen, welche von sich reden; sie kennen nur das eigne, liebe Ich. Ein feines Ohr vermeidet die Trompeten; der Weise hält am liebsten sich für sich. Geh nicht zu denen, welche von sich schweigen; auch sie verehren nur ihr liebes Ich. Sie wollen sich als große Schweiger zeigen; der Weise hält am liebsten sich für sich. Und mußt du doch als Mensch zu Menschen gehen. So sprich und schweig, doch beides nicht für dich. Das Sprechen sei für die, die dich verstehen. Das Schweigen für der andern liebes Ich.
Aller Weisheit Anfang ist Achtung vor der Weisheit.
Auch der Spiegel der Weisheit wird trüb.
Ein Weiser prüft und achtet nicht, was der gemeine Pöbel spricht.
Zieht Gott sich von der Welt zurück, so zieht der Weise sich in Gott zurück.
Ruhe des Gemüts ist die Tochter der Weisheit; aber wo diese finden, wenn die Mutter noch nicht gefunden ist?
Ein Weiser schaut nicht auf seine Füße. Er überlegt den nächsten Schritt.
Drei Dinge sind es, die ein weiser Mann vor allem beachtet: selber zu tun, was er andern rät – niemals gegen die Gerechtigkeit zu handeln – in Geduld die Schwächen der andern ertragen.
Es ist wunderbar, welche Kraft weise Gedanken aus einem schönen Munde haben.
Man gehört noch zum Pöbel, so lange man immer auf andere die Schuld schiebt; man ist auf der Bahn der Weisheit, wenn man immer nur sich selber verantwortlich macht; aber der Weise findet niemanden schuldig, weder sich noch andere.
Der Weise häuft nicht an für sich allein, je mehr er an andere denkt, desto mehr besitzt er.
Der Weiseste ist derjenige, der sich nicht dafür hält.
»Ihr vertraget gern die Narren, dieweil Ihr klug seid!« ist wohl einer der weisesten Sprüche des guten Paulus.
Strebe weise zu sein, nach richtigem Denken zu handeln, denn es gehet der Tat stets der Gedanke voraus.
Wo der Leib muß schwanken, Da schwanken auch die Gedanken; Aber Weisheit hat gern ihre Stell' In einer ruhigen, stillen Seel'.
Wer über diese Welt hinaussieht, und sich der andern bewußt ist, der vergilt nicht Böses mit Bösem, und trotzt nicht; aber er fürchtet auch nicht, und erschrickt nicht.
Anklagen Ein Thor, der klaget Stets and're an! Sich selbst anklaget Ein halb schon weiser Mann! Nicht sich, nicht and're klaget Der Weise an.
Trink' nicht in Hast, als sei's ein Spiel! Der Weise schießt nicht über's Ziel; Er trinkt bedächtig – aber viel.