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Weisheit Sprüche – zeit
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Ein Weiser ist wie nicht da, wo die Thoren noch herrschen.
Schefer, Hausreden, 1855. Aus: Denen Deine Liebe – Allen hülfe. Originaltext
Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zuviel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken. Ich möchte verschenken und austeilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Torheit und die Armen wieder einmal ihres Reichtums froh geworden sind.
Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Vorrede
Am besten ist das Obst, wenn es zur Neige geht.
Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 12. Brief. Übers. Internet
Originaltext: Gratissima sunt poma cum fugiunt
Bei Zeiten ändert der Weise ohne Schuld seine Gewohnheiten.
Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 1.7. Übers. Internet
Originaltext: Temporibus mores sapiens sine crimine mutat
Was folgt, betrachte und sieh voraus, was kommen wird: Jenen Gott ahme nach, der in beide Richtungen blickt.
Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 2.27. Übers. Internet
Originaltext: Quod sequitur specta quodque imminet ante, videto: illum imitare deum, parten qui spectat utramque
Wie sehr die Schlechten also toben mögen, dem Weisen wird sein Kranz nicht herabfallen, nicht verwelken.
Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 4. Buch. Übers. Internet
Originaltext: Quantumlibet igitur saeviant mali, sapienti tamen corona non decidet, non arescet.