Zeit Sprüche – zukunft
341 Sprüche gefunden
Und wenn sie läuft, so läuft sie niemals von uns weg, sondern bewahrt ihren ersten, letzten Tag bis in alle Ewigkeit.
Man muss der Zeit Zeit lassen.
Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik; Zu nah beschaut, verwirrt es nur den Blick; Willst du des Ganzen Art und Sinn verstehn, So mußt du's, Freund, aus rechter Ferne sehn.
Zeit heilt Wunden, sagt man. Unsinn, sie vergeht!
Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere Gelegenheit.
Nur sehr wenige Dinge ereignen sich zur rechten Zeit, und alles Übrige ereignet sich überhaupt nicht.
Seid mir nur nicht gar so traurig, Daß die schöne Zeit entflieht, Daß die Welle kühl und schaurig Uns in ihre Wirbel zieht; Daß des Herzens süße Regung, Daß der Liebe Hochgenuß, Jene himmlische Bewegung, Sich zur Ruh begeben muß. Laßt uns lieben, singen, trinken, Und wir pfeifen auf die Zeit; Selbst ein leises Augenwinken Zuckt durch alle Ewigkeit.
Die Zeit geht aufrecht unter ihrer Last.
Die eine Zeit braucht Männer, um zu entstehen, die andere, um zu bestehen; die unsrige hat sie zu beidem nötig.
Die Zeit totzuschlagen ist nicht Mord, sondern Selbstmord.
Zeit So wandelt sie, im ewig gleichen Kreise, Die Zeit nach ihrer alten Weise, Auf ihrem Wege taub und blind, Das unbefangne Menschenkind. Erwartet stets vom nächsten Augenblick Ein unverhofftes seltsam neues Glück. Die Sonne geht und kehret wieder, Kommt Mond und sinkt die Nacht hernieder, Die Stunden, die Wochen abwärts leiten, Die Wochen bringen die Jahreszeiten. Von außen nichts sich je erneut, In dir trägst du die wechselnde Zeit, In dir nur Glück und Begebenheit.
Verlorenes Geld kannst du wiederfinden, verlorene Zeit nie.
O fünfzehn Jahre, lange öde Zeit! Wie sind die Bäume jetzt so starr und breit! Der Hütte Tür vermocht' ich kaum zu regen, Da schoß mir Staub und wüst Gebrüll entgegen, Und an dem blanken Gartensaale drüben, Da steht 'ne schlanke Maid mit ihrem Lieben, Die schaun sich lächelnd in der Seele Grund, In ihren braunen Locken rollt der Wind: Gott segne dich, du bist geliebt, mein Kind, Bist fröhlich und gesund!
Alles richtet sich nach der Zeit. Nur die Zeit richtet sich nach nichts.
Ebbe und Flut warten auf niemand.
Kommt Zeit, kommt Bart.
Sei eingedenk, o Menschenkind, Wie schnell des Daseins Frist verrinnt, Und das, wie in dem schönsten Morgen Des Abends Anfang ruht verborgen, Der Markstein steht, der Todesnähe. Drum folg der Mahnung, die dir rät: "Benütz die Zeit, eh es zu spät!"
Der Abstand zwischen der Vergangenheit und der Zukunft wird mit jedem Tag kleiner.
Wollen wir uns über die Zeiten beklagen? Nicht die Zeiten sind gut oder schlecht. Wie wir sind, so sind auch die Zeiten. Jeder schafft sich selber seine Zeit! Lebt er gut, so ist auch die Zeit gut, die ihn umgibt! Ringen wir mit der Zeit, gestalten wir sie! Und aus allen Zeiten werden heilige Zeiten.
Für jede Sünde gibt es Vergebung - nur nicht für die Vergeudung der Zeit!
Wir eilen mit dem Strom der Zeit stets näher hin zur Ewigkeit.