Zeit Sprüche – zukunft

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Die Zeit ordnet viele Dinge.

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„Raum für alle hat die Erde“, wer aber gibt jedem die ihm gebührende Zeit?

Toeche-Mittler, Stimmungsgedanken über Raum und Zeit, 1907

O wer weiß, Was in der Zeiten Hintergrunde schlummert?

Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 1. Akt, 1. Auftritt, Don Carlos

Die besten Zeitmaschinen sind unsere Kinder.

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Wie oft hast du diese Gestirne leuchten gesehen, und haben sie dich nicht jederzeit anders gefunden? Sie aber sind immer dieselbigen und sagen immer dasselbige: 'wir bezeichnen', wiederholen sie, 'durch unsern gesetzmäßigen Gang Tag und Stunde; frage dich auch: Wie verhältst du dich zu Tag und Stunde?'

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 1. Buch, 10. Kap.

Zeit ist eine Göttin, die allen einen Platz zuweist.

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Die Zeit ist Amm' und Mutter alles Guten.

Shakespeare, Zwei Herren aus Verona (The Two Gentlemen of Verona), Erstdruck 1623

Wenn auch die Zeiten noch so trübe scheinen, ich halte sie nicht für so schwarz, als sie gemalt wurden.

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Wer seiner Zeit voraus ist, muss an seiner Zeit leiden.

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Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.

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Bemühe dich, nicht unter deiner Zeit zu sein.

Lichtenberg, Sudelbuch D, 1773-1775. [D 474]

Die nächsten Jahrhunderte werden weder den Deutschen noch den Franzosen noch sonst einem andern Volke oder einem Fürsten gehören; sondern der Menschheit.

Börne, Menzel der Franzosenfresser, 1837

Mein Haus sagte zu mir: „Verlass mich nicht, denn hier wohnt deine Vergangenheit.“ Dann sagte die Straße zu mir: „Komm, folge mir, ich bin deine Zukunft.“ Da sagte ich zu beiden, meinem Haus und der Straße: „Weder habe ich Vergangenheit noch Zukunft. Denn wenn ich hier bleibe, ist ein Gehen in meinem Verweilen, und wenn ich gehe, ist ein Verweilen in meinem Gehen. Es sind nur Liebe und Tod, die die Dinge ändern.“

Gibran, Sand und Schaum. Aphorismen (Sand and Foam), 1926, übersetzt von Hans-Josef Fritschi, Books on Demand 2018

Der Zeitpunkt Eine große Epoche hat das Jahrhundert geboren, Aber der große Moment findet ein kleines Geschlecht.

Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Die Zeiger der Uhr drehen sich nur vorwärts, nicht zurück.

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Die Zeiten werden immer besser und besser ... allerdings nur im Sport.

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Merkt auf, die Zeit ist sonderbar. Und sonderbare Kinder hat sie uns.

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Es ist eine böse Zeit! – Mißmutig hatte ich die Zeitung weggeworfen, mir eine frische Pfeife gestopft, ein Buch herabgenommen und aufgeschlagen.

Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse, 1857

Uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein wie die Vögel sind: Nur Zeit.

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Unendlich ist der Raum, durch den wir in dunkler Nacht sternenweit schauen, aber bei lichtem Tage bietet er sich fassbar umgrenzt dem Auge. Nie die Zeit: unsichtbar bleibt sie, stumm, unerbittlich, ein Geheimnis dem Menschen, eine Macht, die uns alle unterjocht.

Toeche-Mittler, Stimmungsgedanken über Raum und Zeit, 1907

Die Zeit ist der Stoff, aus dem die großen Unternehmungen gemacht werden.

France, Nützliche und erbauliche Meinungen des Herrn Abbé Jérôme Coignard, gesammelt von seinem Schüler Jacques Tournebroche, übersetzt von Friedrich von Oppeln-Bronikowski, München 1924