Zeit Sprüche – zukunft

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Die schlechte Nachricht: "Die Zeit fliegt." Die gute Nachricht: "Du bist der Pilot."

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O keine Zeit ist mit der Zeit zufrieden.

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Fort, daß wir müßig nicht die Zeit versitzen: Die Stunde, die noch unser, laßt uns nützen!

Shakespeare, Verlorene Liebesmüh, dt. auch: Liebes Leid und Lust (Love’s Labour’s Lost), Erstdruck 1598

Wenn ich frage bei den Sternen Nach der Zeit, und wo sie steht, Seh ich sie, die weitergeht, Von den Sternen sich entfernen.

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Die guten Zeiten erkennen wir erst, wenn sie vorüber sind.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Die Zeit hilft alles tragen. Die lindernde Macht alle Schmerzen, alle Qualen leicht.

Herder, Der entfesselte Prometheus. Scenen, 1802. 1. Prometheus

Es ist immer interessant, die Linie zu verfolgen, in der gewisse Erscheinungen der Zeitgeschichte sich bewegen – bald rasch, bald langsam, bald stillstehend oder gar zurückweichend, um dann wieder mit desto größerer Eile nach vorwärts zu streben; merkwürdig ist auch, wie manche spätere Phase prophetisch vorempfunden wurde.

Suttner, Memoiren, 1909

Und bang und sinnlos sind die Zeiten, wenn hinter ihren Eitelkeiten nicht etwas waltet, welches ruht.

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's gibt Zeiten, da des Glücks zu viel, und Zeiten, da's zu wenig; 's gibt Tage, da du Bettler bist, und Stunden, da du König.

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Die Zeitrubriken Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind für unser Seelenleben nur momentweise und nur bedingt vorhanden. Der Regel nach umfaßt die Tätigkeit der Gedanken wie des Gefühls mit abwechselnder Klarheit sie alle schrankenlos und gleichzeitig.

Weiß (Hg.), Tausend und Ein Gedanke. Aphorismen für Geist und Herz, zusammengestellt von Heinrich Weiß, 6. Auflage 1904 (EA: 1880)

Lied In allen trüben Stunden, Die mir die Welt gebracht, Hab' ich allzeit empfunden Des alten Wortes Macht: Ein Saatgefilde ist die Zeit, Du erntest Lust, du erntest Leid – Der Tag hat seine Stunden Und ihre Zeit die Nacht. Das hab' ich immer feste Gehalten vor dem Sinn, Es kam und schwand das Beste So wie das Schlimmste hin. Harr' aus nur eine Weile lang, Bis es erinnernd wiederklang, Und was da bleibt vom Reste, Der Rest bleibt doch Gewinn.

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Zeitlied Die Träumer und Propheten, Die raten und die reden Viel von der Ewigkeit. Wohlan, wers kann, der fliege! Wir steigen auf der Stiege Bescheiden, stufenweise; so dienen wir der Zeit. Wir bleiben auf der Erden, Hier gilt es reif zu werden In Kraft und Fröhlichkeit. Das ist des Lebens Segen: Im Lichte sich zu regen; Wir messen unsre Kräfte am Kraftmaß unsrer Zeit. Sie gibt uns viel, wir geben Ihr unser ganzes Leben In Kindesdankbarkeit; Das Erbe gilts zu mehren, Daß wir mit ihr in Ehren Vor uns bestehen können, froh einer reichen Zeit. Schön soll sie sein, und Stärke Das Merkmal ihrer Werke; Der Kraft sei sie geweiht, Die Seele, Geist und Triebe Umfaßt mit gleicher Liebe, Daß wir mit Stolz bekennen: wir dienen dieser Zeit.

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O, die Zeit, ein wundertät'ger Gott

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod

Und während wir fahren und lauschen, ahnen wir: in diesen Kiefern nisten die vergangenen Jahre.

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Die Zeit ist die Arznei der Seele.

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Am Stirnhaar laß den Augenblick uns fassen, Denn unsre schnellsten Schlüsse Beschleicht der unhörbare, leise Fuß Der Zeit, eh sie vollzogen sind.

Shakespeare, Ende gut, alles gut (All's Well That Ends Well), Erstdruck 1623

Die Zeit rückt fort und in ihr Gesinnungen, Meinungen, Vorurteile und Liebhabereien.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 2. Teil, 8. Kapitel

Was man schon vorgestern hätte tun sollen, hat auch bis übermorgen Zeit.

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Ehe eine Zeit aufbricht und weiterzieht, schickt sie immer fähige und vertraute Menschen voraus, ihr das neue Lager abzustechen. Ließe man diese Boten ihren Weg gehen, folgte man ihnen und beobachtete sie, erführe man bald, wo die Zeit hinaus will. Aber das tut man nicht. Man nennt jene Vorläufer Unruhestifter, Verführer, Schwärmer und hält sie mit Gewalt zurück. Aber die Zeit rückt doch weiter mit ihrem ganzen Trosse, und weil sie nichts bestellt und angeordnet findet, wohnt sie sich ein, wo es ihr beliebt, und nimmt und zerstört mehr, als sie gebraucht und verlangt.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [32]

Denke daran, daß die Zeit Unglück und Glück verschlingt. Trachte nach Loslösung von allem.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Wir müssen mit der Zeit fortgehen, oder die Zeit schleppt uns fort, ans Zurückgehen ist nicht mehr zu denken; glücklich ist der, der willig gehet [...].

Herder, Sophron. Gesammelte Schulreden, 1810 (posthum). XII. Schulen, eine öffentliche Landessache zum gemeinen Besten. (Bei der Einführung des Herrn Direktors Böttiger und Hrn. Sub-Konrektors Stiebriz.), 1791