Aus China

150 Sprüche

Das Fließen des Wassers und die Wege der Liebe haben sich seit Göttergedenken nicht geändert.

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Wer hasst, ist taub. Wer neidet, ist blind. Wer zürnt, der lahmt. Nur wer liebt, hat keine Gebrechen.

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Nicht die Gabe ist kostbar, sondern die Liebe.

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Was ist Liebe? Eine Hütte mit keinem Palast tauschen zu wollen, Untugenden und Fehler lächelnd übersehen, Hingabe ohne geringstes Zögern.

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Ein Tag ohne dich ist wie drei Jahre Einsamkeit.

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Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich auch am schnellsten zurück.

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Du bewunderst mich – ich liebe dich.

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Im Altertum lebte einer, der liebte eine einäugige Frau so sehr, daß ihm vorkam, alle anderen Frauen hätten ein Auge zu viel.

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Die Ehefrau ist nicht so begehrenswert wie die Geliebte, die Geliebte nicht so ersehnt wie die heimliche Geliebte. Die heimliche Geliebte bringt dich zum Wahnsinn wie die Frau, die unnahbar und unerreichbar ist.

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Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe.

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Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.

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Des Menschen Leben gleicht der Kerze im Wind, dem Frost auf den Ziegeln.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.

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Das Leben meistert man lächelnd oder gar nicht.

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Nackt, nass und hungrig werden wir geboren. Danach wird es nur noch schlimmer.

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Das Leben ist der Begleiter des Todes; der Tod ist der Anfang des Lebens.

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Selbst Fliegen hängen am Leben und fürchten den Tod.

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Wir gehen wie Reisende über die Meere.

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Ein niedriggestellter Freund im selben Dorf ist besser als sechzehn einflußreiche Brüder im Königspalast.

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Einen alten Freund im fernen Land treffen ist wie erfrischender Regen nach langer Dürre.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Man kann den Menschen entbehren, aber nicht den Freund.

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