Die Gewissheit zu sterben ist zuweilen der einzige Trost dieses Lebens.
So viel unersetzliche Menschen sind schon dahingegangen … und noch immer besteht die Welt?
Unsre Erzieher warnen uns erst vor Lügen, dann vor Wahrheiten.
Die öffentliche Meinung ist oft das stärkste Band der Ehe.
Am kenntlichsten ist ein Ehepaar an der Unähnlichkeit mit einem Brautpaar.
O ja, es gibt eine platonische Liebe – aber nur unter Eheleuten.
Die Frauen werden schließlich jedem Beruf gewachsen sein – nur nicht dem der Ehe.
Die Ehe wird sich erhalten, solang ihr die Mitgift treu bleibt.
Man hat die Liebe zur Ehe verurteilt, und das überlebt sie nicht.
Die Ehe ist nur zu oft die Scheidung zweier Herzen.
Es dauert lange, ehe man zwanzig Jahre alt wird – sechzig ist man im Handumdrehen.
Ein Greis sagte: Über das gegenwärtige Alter tröstet nur das zukünftige.
Manche glauben nicht zu altern, weil ihre Torheiten sich verjüngen.
Mit dem Alter streift man die Erziehung allmählich wieder ab und kehrt zur Natur zurück – zur eignen aber.
Es gibt ein Alter, in dem man Sorgen hat, versäumte Sünden nachzuholen.
Das herannahende Alter erwarte man wie einen vornehmen Gast, an der Schwelle, lange ehe er eintrifft.
Das Alter setzt uns allen Demütigungen aus, wenn wir ihm nicht Eigenschaften verleihen, die der Jugend versagt sind.
Erst dann ist man alt, wenn man zu bequem wird, zu genießen.
Mit den Jahren begnügt man sich mit immer anspruchsloserem Trost.
Erst wenn man alt ist, verstünde man so recht, jung zu sein.
Die Jugend spricht vom Alter wie von einem Unglück, das sie nie treffen kann.