Man überschätzt das Leben, und das macht dessen Verlust so schmerzlich.
Es gibt nur Jugendfreunde, und später erfährt man, dass es auch solche nicht gibt.
Könnte man sich nicht täuschen, hätte man nie Freunde.
Wer Freunde verlieren will, muss sie als solche in Anspruch nehmen wollen.
Wenn Liebe zur Freundschaft wird, folgt sie nur einem Rate, den ihr die Natur befiehlt.
Man besitzt Freunde, solange man sie hindert, als solche zu handeln.
Freundschaft! ... Das Wort ist da, wie für so viele metaphysische Begriffe.
Auch von Freunden sollte man nur das verlangen, wasihnennützt.
Man muss viel Freunde gehabt haben, um einen im Alter zu behalten.
Von der Liebe zur Freundschaft ist nur ein Schritt – aber einer zurück.
Dauerhafte Freundschaft beruht auf dem Verzicht gegenseitiger Hilfe.
Wer weise bleiben will, tue immer Gutes und erwarte immer Schlechtes dafür.
Es gibt so viele Humoristen unter allen Ständen und Berufen und so wenige unter den Humoristen!
Alles lächelt, wo der Humor hinblickt; in allem ist Poesie, wenn nur der richtige Strahl darauf fällt.
Habe Erfolg, und selbst die Schande gereicht dir zur Ehre.
Nur der ist Herrscher, der über seine Zeit allein gebieten kann.
Man erfindet, man kauft, man erbettelt, ja man stiehlt Hoffnungen – nur um Hoffnungen zu haben.
Mit seinen erfüllten Hoffnungen könnte man so leicht für sich ein Paradies, und für seine Mitmenschen eine Hölle bauen.
Die Hoffnungen schwätzen nach, was ihnen die Wünsche vorplappern.
Man wird überflüssig, wenn man aufhört, Hoffnungen zu erregen.
Am meisten erbarmt sich des Unglücklichen noch die Hoffnung.