Selig, wer sich vor der Welt Ohne Haß verschließt, Einen Freund am Busen hält.
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.
Welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück!
Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.
Glück macht Mut.
Das Glück ist eigensinnig, oft das Gemeine, das Nichtswürdige zu adeln und wohlüberlegte Taten mit einem gemeinen Ausgang zu entehren.
Wem wohl das Glück die schönste Palme beut? Wer freudig tut, sich des Getanen freut.
Prinzessin: Wer ist denn glücklich? Leonore: O blicke nicht nach dem, was jedem fehlt, Betrachte, was noch einem jeden bleibt!
Daß Glück ihm günstig sei, Was hilft's dem Stöffel? Denn regnet's Brei, Fehlt ihm der Löffel.
Das Glück Deiner Tage Wäge nicht mit der Goldwaage. Wirst du die Krämerwaage nehmen, So wirst du dich schämen und dich bequemen.
Der Glückliche, der Behagliche hat gut reden, aber schämen würde er sich, wenn er einsähe, wie unerträglich er dem Leidenden wird.
Tust du was für den Augenblick, Vor allem opfre du dem Glück.
Wer glücklich war, der wiederholt sein Glück im Schmerz.
Es ist nichts furchtbarer anzuschauen als grenzenlose Tätigkeit ohne Fundament. Glücklich diejenigen, die im Praktischen gegründet sind und sich zu gründen wissen!
Ach! warum, ihr Götter, ist unendlich Alles, alles, endlich unser Glück nur!
Er fühlt, wie das reinste Glück der Welt Schon eine Ahndung von Weh enthält.
Nicht so geschwind! Das Glück macht alle gleich, Den Faulen und den Tät'gen – arm und reich.
Was gibt uns wohl den schönsten Frieden, Als frei am eig'nen Glück zu schmieden.
Das größte Glück und das höchste Unglück sind nur kleine Abweichungen von dem Gewöhnlichen.
Und Freud und Wonne aus jeder Brust. O Erd, o Sonne! O Glück, o Lust!
Der Anblick eines wahrhaft Glücklichen macht glücklich.