Das einzige Mittel, um zu leben, ist Arbeit. Um arbeiten zu können, muß man die Arbeit lieben. Um die Arbeit lieben zu können, muß sie interessant sein.
Wenn ihr behauptet, alle müßten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen.
Eine Belohnung ist nicht kostbar, nur die Arbeit dafür.
Es genügt zu erwähnen, daß die meisten Menschen auf Arbeit wie auf eine Gnade warten, um deutlich zu machen, wie entsetzlich unser Leben ist, wie unsittlich, wie töricht.
Welch schrecklicher Irrglaube unserer Welt, Arbeit und Mühe seien eine Tugend. Durchaus nicht, eher ein Laster. Christus hat nicht gearbeitet.
Der Mensch lebt nicht darum, dass man für ihn arbeite, sondern dass er arbeite für andere.
Wenn du nur deshalb arbeitest und lernst, um eine Belohnung zu erhalten, dann wird dir die Arbeit schwer vorkommen; wenn du aber arbeitest [...] aus Liebe zur Arbeit, so wirst du in der Arbeit selbst deinen Lohn finden.
Arbeit, Achtung vor eigenen Kräften ist eine unbedingte Lebensbedingung.
Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich; unglücklich ist jede Familie auf ihre eigene Art.
Das Familienleben gleicht einer Kahnfahrt, welche nur dann amüsant ist und glücklich verlaufen kann, wenn einer mit fester Hand das Steuer regiert.
Das Familienglück verschlingt mich mit Haut und Haar, ich kann es mir aber nicht leisten, untätig zu sein.
Wir schätzen die Zeit erst, wenn uns nicht mehr viel davon geblieben ist.
Zeit hinter uns, Zeit vor uns, mit uns ist sie nicht.
Nichts schwächt so sehr die Kräfte des Menschen, als die Hoffnung außerhalb der eigenen Anstrengung irgendwo Seligkeit und Heil zu finden.
Der Gedanke scheint frei zu sein, aber im Menschen gibt es etwas viel Mächtigeres, etwas, was den Gedanken leiten kann.
Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.
Ein Gedanke wird erst dann Gedanke und fruchtbar, wenn er durch nichts gebunden ist: Darin besteht seine Stärke im Vergleich zu anderen sinnlichen Dingen.