Heutzutage betrachten die meisten ihr Leben als Gegenstand der Spekulation. Es ist keine Spekulation. Es ist vielmehr ein Heiligtum. Liebe heißt sein Leitstern.
Sprich es nie aus, daß du das Leben erschöpft hast. Du beweisest damit nur, daß es dich erschöpfte.
Man sollte das Leben in seiner ganzen Fülle und Schönheit schlürfen, ohne sich die Einzelheiten vor Augen zu stellen. Einzelheiten sind immer gemein.
Erwarte vom Leben weder Erfüllung noch Erfahrung. Das Leben ist ein Ding, zusammengeflickt aus Zufälligkeiten, zusammenhanglos in seinen Äußerungen, ohne jenen zarten Zusammenhang zwischen Form und Geist, der dem artistischen und dem kritischen Temperament allein Befriedigung zu gewähren vermag.
Wer dem Leben naht, wird immer davon verwundet. Immer währt es zu lang oder nicht lang genug.
Lachen ist nicht der schlechteste Anfang einer Freundschaft und bei weitem das beste Ende.
Wir alle brauchen mitunter Freunde.
Eine Bekanntschaft, eingeleitet durch ein Kompliment, wird sicher in Freundschaft münden.
Mit Lachen eine Freundschaft zu beginnen, das ist gar nicht übel. Mit Lachen eine Freundschaft zu enden, das ist gar nicht übel.
An dem Kummer eines Freundes teilzunehmen, ist leicht, aber es bleibt das Zeichen einer außergewöhnlichen Natur, sich an den Erfolgen des Freundes rein mitfreuen zu können.
Die Mäßigkeit ist verhängnisvoll [...]. Nichts hat soviel Erfolg wie das Übermaß.
Man kann leicht am Leid des Freundes teilnehmen. Viel schwerer fällt es, an seinen Erfolgen Freude zu haben.
Arbeit erscheint mir nie als Realität, sondern als Mittel, der Realität aus dem Weg zu gehen.
Die einzige Entschuldigung für die Beschäftigung mit einer zwecklosen Sache ist, daß man sie auf das Höchste bewundert.