Unbekannt
Religion ist für mich wie das Universum: Man weiß nicht, wo es anfängt und wo es aufhört. In diesem Universum ist aber ein kleiner Punkt: ich.
Religion ist eine Lebenshilfe. Wenn man die Welt nicht mehr versteht, hilft sie einem oft, eine Lösung zu finden.
Religion ist für mich wie eine unendliche Wüste, wo man sich an kleinen Wasserstellen orientieren kann.
Religion ist für mich wie ein Buch mit vielen Bildern. Ich verstehe es nur, wenn ich darüber nachdenke.
Religion ist für mich wie ein Fluss. Immer wieder sprudelt frisches Wasser dazu; manchmal tritt das Wasser über die Ufer. Nach kurzer Zeit fließt der Fluss wieder in seiner unermüdlichen Form, in seinem alten Flussbett.
Religion ist für mich wie eine Wellenlinie: Manchmal sind wir auf dem Wellenberg, manchmal im Wellental.
Religion ist für mich wie ein fahrender Zug, der sich einmal mit Mühe in Bewegung gesetzt hat und fährt und fährt und fährt …
Wenn ich sterbe Wenn ich sterbe, bitte ich dich steh nicht am Grab, beweine mich nicht. spiel keine traurige Musik, sing vom Leben und vom Glück - Lass bloß keinen Pfarrer in der Bibel lesen, und erzählen wie gut ich gewesen. Lasst bei mir bitte Gerechtigkeit siegen - und begrabt mich nicht unter Lügen. Ich war mal gut, ich war mal böse - macht mich nicht besser, als ich gewesen. Am Ende werd ich doch selber wissen - was ich tun oder lassen hätte müssen. Das, was ihr begrabt in aller Stille - ist im Endeffekt nur eine Hülle. Indem die Seele gewisse Frist hier auf dieser Erde ist. Ganz gewiss seh ich Euch zu - wenn ihr mich bettet zur letzten Ruh. Ich, die dann gewisse Zeit - hier im Lande Frieden bleibt. Und mich wenn die Zeit gegeben - reinstürze in ein neues Leben.