Es gibt Gezeiten im Leben des Menschen, und weiß er die Flut zu nutzen; dann hebt sie ihn empor zum Glück.
Ein Tor schließt nur aus äußeren Gehaben, getrost auf eines Menschen innere Gaben.
Wer das Glück hat, führt die Braut heim [...].
Ich wäre nur wenig glücklich, wenn ich sagen könnte, wie sehr ich's bin.
Doch eh ein Mensch vermag zu sagen: schaut! Schlingt gierig ihn die Finsternis hinab: So schnell verdunkelt sich des Glückes Schein!
Verschämte Lieb', ach! sie verrät sich schnell Wie Blutschuld: ihre Nacht ist sonnenhell.
Die Lieb' hält Maß, die Lust hat nie genug; Die Lieb' ist Wahrheit ganz, die Lust ganz Lug.
Denn steinerne Grenzen können Liebe nicht fernhalten, und was Liebe kann, das wagt Liebe zu versuchen.
Liebe wechselt nicht mit Stunde oder Woche, weit reicht ihre Kraft bis zum letzten Tag.
Dem schlecht'sten Ding an Art und Gehalt, leiht Liebe dennoch Ansehen und Gestalt.
Das ist das Ungeheuerliche in der Liebe, dass der Wille unendlich ist und die Ausführung beschränkt, dass das Verlangen grenzenlos ist und die Tat ein Sklave der Beschränkung.
Die Liebe ist tief wie das Meer, je mehr sie gibt, je mehr auch hat sie noch.
Zweifle an der Sonne Klarheit, Zweifle an der Sterne Licht, Zweifl', ob lügen kann die Wahrheit, Nur an meiner Liebe nicht.
Meine Großzügigkeit ist so grenzenlos wie das Meer. Meine Liebe ist so tief: je mehr ich Dir gebe, desto mehr habe ich, denn beides ist unendlich.
Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, so spielt fort.
… Wenn Lieb' erkrankt und schwindet, Nimmt sie gezwungne Höflichkeiten an.