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Die Welt zu erobern, ist das eine. Sie auf die Dauer zu beherrschen und ihren Frieden zu erhalten, ist das andere.
Friede regier’ in der Stadt und Reichtum, dass ich mit andern Jubele, nimmer verlangt mich nach den Plagen des Kriegs.
All das Unglück, das ihr erlitten habt, hat euch noch nicht darüber belehrt, was ihr tun sollt, um den Krieg zu vermeiden.
Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, und es gibt in der Anwendung derselben keine Grenzen.
Es war einfacher, den fernen Osten zu erobern, als herauszufinden, was wir mit ihm anfangen sollen.
Wie töricht sind Nationen, die ihre Größe im Ruhm der Waffen suchen. Eine jede besaß solchen einmal und verlor ihn wieder.
Es ist eine Wirkung der Naturordnung, daß ein Mensch ehrgeizig ist und daß er manchmal andere Menschen als Soldaten anwirbt, daß er siegt oder geschlagen wird; aber nie wird man sagen dürfen: der Mensch ist von Gott geschaffen, um im Kriege umgebracht zu werden.
Krieg ist eine Methode, einen politischen Knoten mit den Zähnen zu lösen, wenn man ihn nicht mit der Zunge lösen kann.
Sie hassten und töteten, und die Menschen priesen sie. Aber Gott fühlt die Schmach und eilt, ihr Andenken unter dem grünen Grase zu verbergen.
Menschlichkeit Der grausamste Krieg – der menschlichste Krieg! Zum Frieden führt er durch raschesten Sieg. Kaum hört's der Gegner, denkt er: Hallo! Natürlich wüt' ich dann ebenso! Nun treiben die beiden Wüteriche Die Grausamkeit ins Ungeheuerliche Und suchen durch das grausamste Wüten Sich gegenseitig zu überbieten – Jeder gegen den andern bewehrt Durch zehn Millionen Leute, Und wenn sie noch nicht aufgehört, Dann wüten sie noch heute.
Zwei Armeen, die sich bekämpfen, sind eine große Armee, die Selbstmord an sich übt.
Von allen Leiden, die ein innerer Krieg über ein Land bringen kann, ist es das größte, daß eine der beiden Parteien sich zuletzt stets um Hilfe an das Ausland wendet.
Denn auch der Mächtigste bedarf der Gunst der Einheimischen, um in ein Land eindringen zu können.
Wehe dem Fürsten, wehe dem Volke also, das einen unrechtmäßigen Krieg aus bloßem Ehrgeiz anfängt.
Du Gott des Krieges, laß die Erde! Dein Schritt, mit Blut bemerkt, ist fürchterlich, ist schwer, Verändre doch die schreckliche Gebärde, Und schüttle länger nicht den Speer.
Ein rechter Krieg wäre erst, wenn nur die, die nicht taugen, in ihn geschickt würden.
Es geht der Krieger, der gerechte, Mit frohem Mute zum Gefechte. Indessen ist es ihm doch lieber, Wenn alles erst mal gut vorüber.
Der dreißigjährige Krieg war ein Gewitter bei Nacht, auf das kein Regenbogen folgte.
Nun sieht man zu gleicher Zeit fünf bis sechs kriegführende Mächte, bald drei gegen drei, bald zwei gegen vier, bald eine gegen fünf, die sich alle gleichermaßen verabscheuen und sich abwechselnd verbünden oder befehden; aber alle einig in dem einen Punkt, so viel als möglich Unheil zu stiften.