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Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen.
Wer aber erst an den Feind heran will, darf nicht konzentriert auf einer oder wenigen Straßen vorgehen wollen.
Ich habe im Kriege Gott immer auf Seiten der größten Bataillone gesehen.
Gott, der Allmächt'ge, blies, Und die Armada flog nach allen Winden.
Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.
Wenn der Krieg anfängt, so muß der Teuffel die Höll umb hundert tausend Klaffter weiter machen.
Der ird'schen Güter bestes ist der Frieden; Nichts Schlimm'res gibt es, als den Krieg hienieden.
Im Kriege sind Schuldige und Unschuldige gleich.
Krieg und Liederlichkeit! die bleiben immer in der Mode.
Der Krieg ist trotz seiner Schrecken eigentlich nicht unpopulär. Er begünstigt und entwickelt Triebe, die bei den Menschen sonst zu schlummern pflegen. Die Rohheit, der Blutdurst, die Freude, ja sogar der Rausch des Tötens wurzeln so tief im Innersten der Sterblichen, daß sie leicht wieder zutage treten.
Es ist einer der ersten Grundsätze des Kriegs, seine Macht zu übertreiben, nicht aber, sie klein darzustellen.
Der Krieg ist nie ein isolierter Akt.
Es wird die Zeit kommen, wo die Völker den Unsinn des Krieges einsehen werden.
Eigentlich ist alles Handeln Krieg. Der eigentliche Krieg ist nur die roheste Darstellung davon.
Gott verhüt' einen Feldzug immerdar, Doch geb' er Kriegsfurcht und Kriegsgefahr! Es möchten die Menschenbestien auf Erden Zu übermütig sich sonst gebärden.
In Europa ist viel über Krieg nachgedacht worden. Die Engländer taten es vorher, die Franzosen während des Krieges, die Deutschen nachher.
Unter friedlichen Umständen fällt der kriegerische Mensch über sich selber her.
Wie man den Krieg führt, das weiß jedermann; wie man den Frieden führt, das weiß kein Mensch. Ihr habt stehende Heere für den Krieg, die jährlich viele Milliarden kosten. Wo habt ihr eure stehenden Heere für den Frieden, die keinen einzigen Para kosten, sondern Milliarden einbringen würden?
Ist es denn so reizend, sich mit Trümmern In die Weltgeschichte einzubau'n?
Michel: Ja, ja, der Krieg ist das allerschrecklichste. Lehrer: Und doch muß man ihn, wie die Welt nun einmal ist, ein notwendiges Übel nennen. Michel: Geht denn Macht vor Recht? Lehrer: Ja.
Aller welt rat, macht, trotz und streit Ist lauter tand und eitelkeit, Macht doch mord, armut, herzeleid. Got helf und tröst in ewigkeit!