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26202 Sprüche gefunden

Die gefährlichste Feinde der weiblichen Grazie sind die sogenannten selbständigen Ansichten und das beliebte: "Ich bin nun mal so!"

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Wer Charaktere studiert, der suche das Herz zu ergründen, Nicht den Verstand und den Geist; heißt doch Charakter: Gemüt.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Es ist das Zeichen einer überlegenen Seele, die Unbeständigkeit zu verabscheuen.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

Gold wird durch Feuer geprüft, der Mensch durch Gold.

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Viele … und viel mehr als wir ahnen, werden lieber zu Lügnern, als eine Schwäche ihres Charakters einzugestehen.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946

Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir dachten.

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Ein fester Sinn wirkt gleich einem geladenen Conduktor. Jeder fürchtet den elektrischen Schlag und meidet die Berührung.

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Sturmwilder Graus Brach in die Tannenhallen: Riesen sind gefallen, Riesen hielten aus. Sturm muß sein, Brich ihn, sonst mußt du liegen! Und willst du kühn dich wiegen, Wachs' ins Gestürm hinein!

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Für menschliche Güte und menschliche Schlechtigkeit gibt es keine bestimmenden Grenzen. Spricht man von Gottinnigkeit, sollte man auch von Teufelsinnigkeit sprechen können. Es gibt beides.

Leixner, Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896

Sage mir, wie die Leute mit dir umgeh'n, und ich sage dir, wer du bist.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wenn er auch einmal mit den Bessern ging, Vertrau' dem nicht, der dir als Lump bekannt ist; Schmückt er sich auch mit einem Demantring, Man sieht erst recht, wie schmutzig seine Hand ist.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das nur ist eine kraftvolle Zeit, in der das Handeln aus dem Charakter hervorgeht; totgeschlagen haben sich die Menschen immer.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Wechsle zuweilen den Ort deines Aufenthalts! Dein Wesen will neue Triebe schaffen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Es gibt zwei Sorten Ratten: Die hungrigen und satten.

Heine, H., Gedichte. Nachlese. Zeitgedichte. Aus: Die Wanderratten

Bezwingen kann auch ein Talent, fesseln nur ein Charakter.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Die verkommenste Existenz ist die eines Menschen, der nicht die Berechtigung hat, ein Schandfleck seiner Familie und ein Auswurf der Gesellschaft zu sein.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

Mancher scheint es für einen eigenartig großen Geniezug zu halten und hält sich noch für einen Charakter, wenn er seine Fehler unbekümmert und rücksichtslos zur Schau stellt.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ein Charakter, der sich nicht widerspricht, ist keiner.

Langbehn, Rembrandt als Erzieher, 90. Auflage 1936 (EA: 1890). I. Deutsche Kunst. Individualismus

Es gibt unbeugsame Charaktere, die nichts erschüttert – nichts, als der Verlust ihres Geldes.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Nichts zeigt besser den Charakter eines Mannes als die Art und Weise, wie er sich den Frauen gegenüber verhält.

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In jedem Menschen herrscht diejenige Tiernatur, die in ihm meistausgebildet ist.

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