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26202 Sprüche gefunden

Empedokles meinte, jeder habe zwei Dämonen, einen guten und bösen.

Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)

Einen Charakter lieben ist nur der heroische Weg, ihn zu verstehen.

Stevenson, Die Geschichte einer Lüge (The Story of a Lie), 1879

Kann man dem Charakter nach anders werden? Ja, wenn man körperlich ein anderer wird.

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Die Ausprägung des Einzel-Charakters ist das Kennzeichen der neuen Zeitströmung.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Mancher sank umso tiefer an Würde des Charakters, je höher er im Charakter seiner Würde stieg.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

In der Nacht hat der Mensch nur ein Nachthemd an, und darunter kommt gleich der Charakter.

Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, 3 Bde., 1930-43. Erstes Buch. Zweiter Teil, 51: Das Haus Fischel

Jedem wird in diesem Spiel der Welt gerade die Rolle zugeteilt, die gerade die Verlockungen enthält, an denen er, je nach dem er widersteht oder unterliegt, erproben kann, was er wert ist. Vergiß nur nicht, daß du daran, wie du die Rolle spielst, nicht weltliche Macht zu zeigen hast, sondern deine Freiheit von der Welt.

Bahr, Kritik der Gegenwart. Tagebücher vom 16. November 1919 bis 14. Dezember 1920, Augsburg 1922

Nur die Not zeigt den wahren Charakter.

Weber, Durch die Lupe, 1907

Die charakterlosesten Menschen verteilen nach oben Bücklinge, nach unten Fußtritte.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Auch wenn die Schlange ins Bambusrohr kriecht, kann sie nur schwer ihre krumme Natur ändern.

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Wie selten ist ein scharf ausgeprägter Charakter zu finden! Unsere Zustände haben die Masse zu einer abgeschliffenen, abgegriffenen Münze gemacht, aus allen Händen kommend, in alle Hände gehend. Auf dem Markt ist dies die gangbarste Münze; aber in die Schatzkammer der Menschheit kommt sie nicht.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Worte sind nichts wert, wenn man sie einem Wolf sagt.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Wir können uns keine Neigungen und keine Talente geben; wie sollten wir uns Charaktereigenschaften geben können?

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Ausgepfiffen! Das Leben ist eine Komödie Und geht oft über den Spaß Und gleicht dann jener Tragödie, In der Einer den Andern fraß. Und wenn wir's auch nicht wollen, Wir kommen doch alle drin vor Und spielen die nötigen Rollen Vom Jean bis zum Heldentenor. Und wer mit seiner Visage Am besten zu gaunern gelernt, Erhält die nobelste Gage Und wird auch mitunter besternt. Ich studierte mir manche Falte Und trat vor das volle Haus, Doch blieb ich immer der Alte – Drum pfiff mich das Publikum aus!

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Welche Leute ziehen Sie vor: Bibelfeste, die charakterschwach, oder Bibelschwache, die charakterfest sind?

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Der Charakter verhält sich zum Schönen wie das Skelett zum lebendigen Menschen.

Goethe, J. W., Theoretische Schriften. Der Sammler und die Seinigen, 1799, 5. Brief

Wollt ihr den Charakter eines Menschen von Grund auf ändern, so müßt ihr ihn täglich mit Abführmitteln purgieren, bis ihr ihn umgebracht habt.

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Könnte man seinen Charakter ändern, man würde sich einen geben, man wäre der Herr der Natur.

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Wenn die Sperber immer denselben Charakter hatten und Tauben fraßen, warum sollen denn die Menschen den ihrigen geändert haben?

Voltaire, Candide oder der Optimismus (Candide ou l'optimisme), dt. auch: 'Candide oder die beste aller Welten' oder 'Kandid oder die beste Welt', 1759 (unter dem Pseudonym Docteur Ralph). Übers. anonym

Die kleinen Leute sind unversöhnlich, wenn man sie gewähren läßt.

About, Die Spielhölle in Baden-Baden (Trente et Quarante), übersetzt von August Baumeister 1895. Originaltext der Übersetzung

Das Talent kann es bis zum Künstler bringen, der Charakter zum Schöpfer werden.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916