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26202 Sprüche gefunden
Empedokles meinte, jeder habe zwei Dämonen, einen guten und bösen.
Einen Charakter lieben ist nur der heroische Weg, ihn zu verstehen.
Kann man dem Charakter nach anders werden? Ja, wenn man körperlich ein anderer wird.
Die Ausprägung des Einzel-Charakters ist das Kennzeichen der neuen Zeitströmung.
Mancher sank umso tiefer an Würde des Charakters, je höher er im Charakter seiner Würde stieg.
In der Nacht hat der Mensch nur ein Nachthemd an, und darunter kommt gleich der Charakter.
Jedem wird in diesem Spiel der Welt gerade die Rolle zugeteilt, die gerade die Verlockungen enthält, an denen er, je nach dem er widersteht oder unterliegt, erproben kann, was er wert ist. Vergiß nur nicht, daß du daran, wie du die Rolle spielst, nicht weltliche Macht zu zeigen hast, sondern deine Freiheit von der Welt.
Die charakterlosesten Menschen verteilen nach oben Bücklinge, nach unten Fußtritte.
Auch wenn die Schlange ins Bambusrohr kriecht, kann sie nur schwer ihre krumme Natur ändern.
Wie selten ist ein scharf ausgeprägter Charakter zu finden! Unsere Zustände haben die Masse zu einer abgeschliffenen, abgegriffenen Münze gemacht, aus allen Händen kommend, in alle Hände gehend. Auf dem Markt ist dies die gangbarste Münze; aber in die Schatzkammer der Menschheit kommt sie nicht.
Worte sind nichts wert, wenn man sie einem Wolf sagt.
Wir können uns keine Neigungen und keine Talente geben; wie sollten wir uns Charaktereigenschaften geben können?
Ausgepfiffen! Das Leben ist eine Komödie Und geht oft über den Spaß Und gleicht dann jener Tragödie, In der Einer den Andern fraß. Und wenn wir's auch nicht wollen, Wir kommen doch alle drin vor Und spielen die nötigen Rollen Vom Jean bis zum Heldentenor. Und wer mit seiner Visage Am besten zu gaunern gelernt, Erhält die nobelste Gage Und wird auch mitunter besternt. Ich studierte mir manche Falte Und trat vor das volle Haus, Doch blieb ich immer der Alte – Drum pfiff mich das Publikum aus!
Welche Leute ziehen Sie vor: Bibelfeste, die charakterschwach, oder Bibelschwache, die charakterfest sind?
Der Charakter verhält sich zum Schönen wie das Skelett zum lebendigen Menschen.
Wollt ihr den Charakter eines Menschen von Grund auf ändern, so müßt ihr ihn täglich mit Abführmitteln purgieren, bis ihr ihn umgebracht habt.
Könnte man seinen Charakter ändern, man würde sich einen geben, man wäre der Herr der Natur.
Wenn die Sperber immer denselben Charakter hatten und Tauben fraßen, warum sollen denn die Menschen den ihrigen geändert haben?
Die kleinen Leute sind unversöhnlich, wenn man sie gewähren läßt.
Das Talent kann es bis zum Künstler bringen, der Charakter zum Schöpfer werden.