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26202 Sprüche gefunden

Eine Seele ist nie ohne Geleit der Engel, wissen doch diese erleuchteten Geister, daß unsere Seele mehr Wert hat.

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Liebe vertreibt Leid.

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Du bist wie eine Blume, So hold und schön und rein; Ich schau dich an, und Wehmut Schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände Aufs Haupt dir legen sollt, Betend, daß Gott dich erhalte So rein und schön und hold.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 47.

Wer zum ersten Male liebt, Sei's auch glücklos, ist ein Gott; Aber wer zum zweiten Male Glücklos liebt, der ist ein Narr. Ich, ein solcher Narr, ich liebe Wieder ohne Gegenliebe! Sonne, Mond und Sterne lachen, Und ich lache mit – und sterbe.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 63.

Das Beste in mir, ich hab's von ihr!

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Gelegenheit macht Liebe.

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Treue Liebe kann zwischen Menschen von sehr verschiedenem, dauernde Freundschaft nur zwischen Menschen von gleichem Werte bestehen. Aus diesem Grunde ist die zweite viel seltener als die erste.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Liebende umarmen das, was zwischen ihnen liegt, eher als einander.

Gibran, Sand und Schaum. Aphorismen (Sand and Foam), 1926, übersetzt von Hans-Josef Fritschi, Books on Demand 2018

Alle menschliche Liebeskraft muß auf eine unaussprechliche Weise sich selbst ganz verflüssigen und sich ganz und gar in das Wollen Gottes ergießen. Denn wie anders würde Gott alles in allem sein, wenn im Menschen noch etwas vom Menschen übrig bliebe? Zwar bleibt seine Substanz, aber in einer anderen Form, in einer anderen Herrlichkeit, in einer anderen Potenz.

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Die Liebe blickt zu niemandem bewundernd hinauf, sie schaut auch auf niemanden verächtlich hinab. Sie betrachtet alle als gleich, die einander vollkommen lieben. Sie gleicht durch sich selbst hoch und niedrig aus. Sie macht nicht nur alle gleich, sondern sie macht auch alle eins.

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Was würde umfassende Bildung ohne Liebe tun? Sich aufblähen. Was Liebe ohne umfassende Bildung? Sich verirren.

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Weil wir fleischlich sind und aus der Begierlichkeit des Fleisches geboren werden, muß unsere Begierde oder Liebe im Fleisch beginnen. Wird diese in die rechte Ordnung gelenkt, so wird sie unter Führung der Gnade voranschreiten und schließlich im Geist zur höchsten Vollendung gelangen.

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Je glühender der Eifer, je stürmischer der Geist, je überbordender die Liebe wird, desto notwendiger wird ein wachsamer Verstand, der den Eifer zügelt, den Geist mäßigt und die Liebe in geordnete Bahnen lenkt.

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Nachtgang Wir gingen durch die stille milde Nacht, dein Arm in meinem, dein Auge in meinem. Der Mond goß silbernes Licht über dein Angesicht, wie auf Goldgrund ruhte dein schönes Haupt. Und du erschienst mir wie eine Heilige, mild, mild und groß und seelenübervoll, heilig und rein wie die liebe Sonne. Und in die Augen schwoll mir ein warmer Drang, wie Tränenahnung. Fester faßt' ich dich und küßte, küßte dich ganz leise.

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Weder bin ich mir bewußt, ein Liebender zu sein, noch weiß ich von Liebe, noch von mir selbst oder dem Geliebten.

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Wäre der Himmel nicht in Liebe, hätte seine Brust keine Reinheit. Wäre die Sonne nicht in Liebe, hätte ihre Schönheit kein Licht. Wären Erde und Berge nicht in Liebe, würde kein Gras aus ihrer Brust wachsen.

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Doch schon bewegte Willen und Verlangen Mir, wie ein gleichbewegtes Rad, die Liebe, Die kreisen macht die Sonne wie die Sterne.

Dante Alighieri, Die göttliche Komödie (La Divina Commedia), entstanden ca. 1307-1321; Erstdruck 1472. Schlussworte

Erfüllung Dann losch das Licht, und durch die Stille, fiebernd, verlangend, erwartungsbang, nur noch: unser zitternder Herzschlag! Trunken ... stammelnd, meine Lippen ... süß dein ... Aufschrei! Seligkeit! Im Garten, frühauf, pfiff ein Vogel, von tausend Gräsern troff der Tau, der ganze Himmel ... stand in Rosen. Lieber! ... Liebe! Und wieder: Kuß ... auf ... Kuß! Und nichts als ... wir, nichts ... als wir! Was kann die Welt, an Glück, an Glanz, an Rausch an Wonne, an Taumel, Erdenlust ... und ... Herrlichkeit, uns ... jetzt noch ... schenken ... uns jetzt ... noch bieten ... uns jetzt noch ... bringen?!

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Erringen will der Mensch, er will nicht sicher sein.

Goethe, Die Laune des Verliebten, entstanden 1767/68, Erstdruck 1806. 2. Szene, Egle zu Amine

Im Finstern geh ich suchen, mein Kind, wo steckst Du wohl? Ach, sie versteckt sich immer, daß ich verschmachten soll! Im Finstern geh ich suchen, mein Kind, wo steckst du wohl? Ich, der den Ort nicht finde, ich irr' im Kreis umher! Wer um dich stirbt, der hat keine Ruh! Kindchen, erbarm dich und komm herzu!

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Aller Schmerz der Liebe wird aufgewogen durch das Glück zu lieben.

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