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26202 Sprüche gefunden
Schelmisches Kind, Lieb' ist wie Wind, rasch und lebendig, ruhet nie, ewig ist sie, aber nicht immer beständig.
Bitte O wende dich nicht ab von mir, O schau mich wieder freundlich an! Nur einen solchen Blick von dir, Wie er mir sonst so wohlgetan! Ich will ja folgen wie ein Kind, Ich will ja schweigen wie das Grab, Mit keinem Wörtlein, noch so lind, Gestehn, daß ich so lieb dich hab. Gern will ich tragen jede Pein, Nur sei mir wieder gut und mild! Ach! Ohne Hoffnung kann ich sein, Nicht ohne dich, du süßes Bild!
Sein Herz zu verlieren ist die beste Art, zu entdecken, daß man eines hat.
Die Liebe böser Freunde wird zur Furcht, Die Furcht zum Haß, und einem oder beiden Bringt Haß Gefahren und verdienten Tod.
Liebe ist, wenn Mutti Kaffee macht für Vati und dann probiert, ob der Kaffee auch gut genug ist, bevor sie ihn serviert.
Das kleine Stück Brot ... Das kleine Stück Brot Die Blume blaßrot Und die Decke von Deinem Bette Wenn ich die drei nur hätte. Hätt ich das Brot nur immer noch Davon Du lachend abgebissen So spürt ich auch den leisen Druck Von all den fortgeflogenen Küssen. Wär nicht die Blume ganz verfallen Hätt irgendwo ein Ding Bestand Müßt immer wie ein kleiner Vogel Dein Herz mir klopfen in der Hand. Und wäre nur die Decke mein Wie lieb und schläfrig, los vom Mieder Muß in ihr hingebreitet sein Die Ahnung Deiner kleinen Glieder. So hab ich keines von den dreien Und muß immer von neuem Und kann doch nicht enden Mit Lippen und Händen Dich anzurühren Um Dich zu spüren!
Die Liebe fürchten heißt, das Leben fürchten, und wer das Leben fürchtet, ist schon zu drei Vierteln tot.
Ja, ungeschwächt will ich ihn [den Geist] in die späteren Jahre bringen, nimmer soll der frische Lebensmut mir vergehen; was mich jetzt erfreut, soll mich immer erfreuen; stark soll mir bleiben der Wille und lebendig die Phantasie, und nichts soll mir entreißen den Zauberschlüssel, der die geheimnisvollen Tore der höheren Welt mir öffnet, und nimmer soll mir verlöschen das Feuer der Liebe.
Öffne dein Herz der Liebe und gib von deinem Reichtum, – auf daß du nicht arm werdest.
Ich bin ein Knecht, wenn ich nicht liebe, und ich kann nicht lieben, wenn ich Knecht bin, und wer liebt, weiß, was kein Anderer weiß, daß die eigene Freiheit und der Wille Gottes Eines ist und dasselbe.
Du Liebe du! Jüngst sagt ich dir mit kühnem Scherzen Ein Liebeswort von trautem Schall, Das klingt mir fort und fort im Herzen Und schlägt wie eine Nachtigall – Das trillert ohne Rast und Ruh': Du Liebe du! Gern möcht' ich dir es öfter sagen, Dies holde Wort, so treu gemeint; Gar lockend ist's, mit süßem Zagen Zu wagen, was verboten scheint – Vergönne, daß ich's wieder tu': Du Liebe du! Dürft' ich dich so im Ernste nennen! Dürft' all mein Ich im Du vergehen! Im freien, freudigen Bekennen, Wie gut sich Herz und Herz verstehen – O laß mich sagen immerzu: Du Liebe du!
Es ist so wundervoll süß, jemanden zu lieben, der dieser Liebe würdig ist!
Wir sündigen, wenn wir dem Gesetze nicht folgen, das uns regiert, wenn wir der Liebe nicht folgen. Sie ist das allgewaltige Band, das alle Geschlechter der erdgeborenen Menschen vom Anfang bis zum Ende zusammengehalten hat und halten wird, die allmächtige Sonne, vor deren holdem Strahl es wieder lenzen muß auch in dem dunkelsten, trübsten Herzen.
Ich liebe dich Vier adlige Rosse voran unserm Wagen, wir wohnen im Schlosse in stolzem Behagen. Die Frühlichterwellen und nächtens der Blitz, was all sie erhellen, ist unser Besitz. Und irrst du verlassen, verbannt durch die Lande; mit dir durch die Gassen in Armut und Schande! Es bluten die Hände, die Füße sind wund, vier trostlose Wände, es kennt uns kein Hund. Steht silberbeschlagen dein Sarg am Altar, sie sollen mich tragen zu dir auf die Bahr', Und fern auf der Heide und stirbst du in Not, den Dolch aus der Scheide, dir nach in den Tod!
Scheideblick Als ein unergründlich Wonnemeer Strahlte mir dein tiefer Seelenblick; Scheiden mußt' ich ohne Wiederkehr, Und ich habe scheidend all mein Glück Still versenkt in dieses tiefe Meer.