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Wie sonderbar ist doch unser menschliches Herz: die geliebte Frau gewährt uns immer viel mehr Reize, als sie in Wirklichkeit besitzt.
Es gibt eine Autorität, die mit sanfter Gewalt die tollen Herzen bändigt – diese Autorität heißt Liebe.
Märchen In deiner lieben Nähe Bin ich so glücklich. Ich mein, Ich müßte wieder der wilde, Selige Knabe sein. Das macht deiner süßen Jugend Sonniger Frühlingshauch. Ich hab dich so lieb. Und draußen Blühen die Rosen ja auch. O Traum der goldenen Tage! Herz, es war einmal. Abendwolken wandern Über mein Jugendtal.
Zuerst erschuf sie (die Göttin) von allen Göttern den Eros.
Wer nie ein Weib geliebt, der ist kein feiner Mann.
Eine unglückliche Liebe gleicht dem hohen Fieber, das nicht lange zu währen pflegt. Eine glückliche Liebe dagegen ist ein entzückender und andauernder Traum.
Was aber aus Liebe geschieht, das ist groß, das bringt reiche Frucht, so gering und ungeachtet es im Auge des Menschen immer sein mag.
In einer Welt, in der alles schwankt, bedarf es eines festen Punktes, auf den man sich stützen kann. Dieser Punkt ist der häusliche Herd; der Herd ist aber kein fester Stein, wie die Leute sagen, sondern ein Herz, und zwar das Herz einer Frau.
Da ich weiß ... Da ich weiß, Du kommst mir wieder Machen mich die Wolken froh, Und am Georginenbeete Abendstille freut mich so! Fröhlich such ich mir den Schatten, Bis die Sonne fast versinkt. Nachts im kleinen dunkeln Tale Freut mich jedes Licht, das blinkt ... Ob ich einsam steig am Hügel, Horch ich doch an Deiner Türe. Steh ich hier in fremdem Garten, Du doch bist es, die ich spüre.
Im Wörterbuch steht, daß »Aphrodite« entweder die Göttin der Liebe bedeutet oder einen Wurm.
Ich lösch das Licht Mit purpurner Hand, Streif ab die Welt Wie ein buntes Gewand Und tauch ins Dunkel Nackt und allein, Das tiefe Reich Wird mein, ich sein. Groß' Wunder huschen Durch Dickicht hin, Quelladern springen Im tiefsten Sinn, O spräng noch manche, Ich käm in' Kern, Ins Herz der Welt Allem nah, allem fern.
Ohne Wein und Brot Leidet Liebe Not.
Kleine Blumen ... Kleine Blumen, kleine Lieder, Heller Klang und bunte Pracht, Blumen, die ich nicht gezogen, Lieder, die ich nicht erdacht: – Und ich selber hätte nichts, Dir zu bringen, Dir zu danken, Sollte heute, heute schweigen? Ach, was mein war, die Gedanken, Sind ja längst, schon längst Dein Eigen.
Ich war in einer Nacht, wie keine war. Da kamst du, mein geliebtes Angesicht. Du machtest solche Nacht zum lieben Tag. Du sangst Musik und schenktest hold mir ein und sprachst die Worte, die ich nie vergaß, von uranfänglich so geweihtem Hauch, daß diese arge Nacht verging wie Rauch.
Es ist ein Zeichen für die Entstehung der Liebe, daß alle Freude und Leiden, die jede andere Leidenschaft, jedes andere menschliche Bedürfnis hervorruft, uns plötzlich nicht mehr berühren.
Es ist unmöglich, zum zweitenmal zu lieben, was man zu lieben wirklich aufgehört hat.