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26202 Sprüche gefunden
Die Liebe ist der Hang zur Prostitution. Ja, es gibt keinen edlen Genuß, der nicht auf die Prostitution zurückgeführt werden könnte.
Wankelmut Mein Suchen sucht! Viel tausend wandeln Ich! Ich taste Ich Und fasse Du Und halte Dich! Versehne Ich! Und Du und Du und Du Viel tausend Du Und immer Du Allwege Du Wirr Wirren Wirrer Immer wirrer Durch Die Wirrnis Du Dich Ich!
Wer das Scheiden hat erfunden, Hat an Liebe nicht gedacht, Sonst hätt er die schönsten Stunden In der Liebe zugebracht. Meine Augen sind voll Tränen, Und mein Herze schwimmt in Blut, Niemals kann ich dich vergessen, Denn du warst mir ja so gut. Könnt ich dich noch einmal sprechen, Könnt ich dich noch einmal sehn, Würdest du, mein Allerliebster, Sicher niemals von mir gehn. Hätt ich Tinte, hätt ich Feder, Hätt ich Zeit und Schreibpapier, Würd ich dir die Zeit aufschreiben, Die du nicht geweilt bei mir. Lieben hast du mich gelehret, Lehrst mich nun, was Leiden sei, Und doch kann ich es nicht fassen, Daß die Zeit des Glücks vorbei Sei es nun, so laß uns scheiden Ohne Gruß und Druck der Hand, Denn es hat sich von uns beiden Unsre Liebe abgewandt. Alles Drängen, alles Wogen, Alles Sehnen ohne Ruh, Alles, alles hat gelogen, Und enttäuscht bin ich und du. Lebe wohl, du falscher Jüngling, Lebe wohl, du falsches Herz! Erst warst du mein ein und alles, Nun bist du mein ganzer Schmerz. Findst du einst im fremden Lande Eine andre, die dich liebt, Sag ihr nichts von meinem Herzen, Sag ihr nur, du kenntest mich. Stehst du einst an meinem Grabe, Deckt mich kühle Erde zu, Denk, was ich gelitten habe, Gönne mir die ew'ge Ruh.
Aber gäll, du hettsch mi gärn, Aber gäll, du kriegsch mi nit! Aber gäll, du möchtsch en Chuss, Aber gäll, i gib dr e kei!
Höchste Instanz Was er liebt, ist keinem fraglich; Triumphierend und behaglich Nimmt es seine Seele ein Und befiehlt: So soll es sein. Suche nie, wo dies geschehen, Widersprechend vorzugehen, Sintemalen im Gemüt Schon die höchste Macht entschied. Ungestört in ihren Lauben Laß die Liebe, laß den Glauben, Der, wenn man es recht ermißt, Auch nur lauter Liebe ist.
Du gehst an meiner Seite hin Und achtest meiner nicht; Nun schmerzt mich deine weiße Hand, Dein süßes Angesicht. O sprich wie sonst ein liebes Wort, Ein einzig Wort mir zu! Die Wunden bluten heimlich fort, Auch du hast keine Ruh. Der Mund, der jetzt zu meiner Qual Sich stumm vor mir verschließt, Ich hab ihn ja so tausendmal, Viel tausendmal geküßt. Was einst so überselig war, Bricht nun das Herz entzwei; Das Aug', das meine Seele trank, Sieht fremd an mir vorbei.
Worte! Worte! keine Taten! Niemals Fleisch, geliebte Puppe, Immer Geist und keinen Braten, Keine Knödel in der Suppe! Doch vielleicht ist dir zuträglich Nicht die wilde Lendenkraft, Welche galoppieret täglich Auf dem Roß der Leidenschaft. Ja, ich fürchte fast, es riebe, Zartes Kind, dich endlich auf Jene wilde Jagd der Liebe, Amors Steeple-chase-Wettlauf. Viel gesünder, glaub ich schier, Ist für dich ein kranker Mann Als Liebhaber, der gleich mir Kaum ein Glied bewegen kann. Deshalb unsrem Herzensbund, Liebste, widme deine Triebe; Solches ist dir sehr gesund, Eine Art Gesundheitsliebe.
Sie hat im Leben Liebe gesäet, Sie soll im Tode Liebe ernten.
Liebe, die du mich zum Bilde Deiner Gottheit hast gemacht, Liebe, die du mich so milde Nach dem Fall hast wieder bracht. Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich.
Im Walde Als ich im Wald mich erging, Rosengeschling Sich mir an die Kleider hing. O schlängest auch du Zu meiner Seele Ruh Um mich die Arme fester, Du Rosenschwester!
Es gibt Männer, die mit Furchen auf der Stirne noch ein Kind sind, wenn sie die Liebe erfaßt.
Bei einem echten Menschen heißt kennenlernen: lieben lernen.
Was man auch klügeln und sagen mag: es ist etwas an der Unvergleichlichkeit und Einzigkeit der »ersten Liebe«, an jenem wunderbaren Zauber erster Liebesempfindung, der, einmal dahin, nimmer wiederkehrt, so wenig wie die Jugend selbst, deren Kind die erste Liebe ist!
An Sie im Alter Liegt dein Herz gedrückt an meines, Kann ich wahrlich niemals sagen: Sind's die Wellen meines, deines, Die in solcher Liebe schlagen? Wollte nur, ich könnte legen In dein Herz mein Herz, zu fühlen Schmerz und Lust in gleichen Schlägen, Gleiches Lieben, gleiches Zielen. Daß, wenn Frieden meines fände, Frieden dann auch fände deines, Daß, wenn deins im Tode stände, Dann auch ständ' im Tode meines.
Mein Herz, glaubt's, ist nicht erkaltet, Es glüht in ihm so heiß wie je, Und was ihr drin für Winter haltet, Ist Schein nur, ist gemalter Schnee. Doch was in alter Lieb' ich fühle, Verschließ' ich jetzt in tiefstem Sinn, Und trag's nicht fürder ins Gewühle Der ewig kalten Menschen hin. Ich bin wie Wein, der ausgegoren: Er schäumt nicht länger hin und her, Doch was nach außen ging verloren, Hat er an innrem Feuer mehr.
Es sind nicht die edelsten Weiber, bei denen die Liebe durch das Auge einzieht; sie weiß andere und oft bessere Wege zu finden.
Liebe findet nicht statt unter gleichtönenden Seelen, aber unter harmonischen.
Ob ich dich liebe? Frage die Sterne, denen ich so oft meine Klagen vertraut. Ob ich dich liebe? Frage die Rose, die ich dir sende, von Tränen betaut. Ob ich dich liebe? Frage die Wolken, denen ich oft meine Botschaft vertraut, Ob ich dich liebe? Frage die Wellen, ich habe in jeder dein Antlitz geschaut. Wenn du mich liebtest, himmlisches Mädchen, o dann gestände ich dir es auch laut, wie ich dich liebe, daß ich dich nenne stets meinen Engel und bald meine Braut.
Die Frau liebt es, den Mann Handlungen ausführen zu sehen, welche von Geistesgegenwart und Stärke zeugen, nicht weil sie selbst uralten Traditionen zufolge die schwächere Hälfte bildet; sondern einzig und allein, weil die Kraft des Mannes und absonderlich des Geliebten ihre eigene Kraft belebt. Sie lernt ihn achten und lieben.