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26202 Sprüche gefunden
Sag, wie sich die Liebe nährt? Sie gewährt.
Abbild Seele meines Weibes wie zartes Silber bist du. Zwei flinke Fittiche weißer Möwen Deine beiden Füße. Und dir im lieben Blut auf Steigt ein blauer Hauch Und sind die Dinge darin Alle ein Wunder.
Und ging auch alles um und um, In dir, in mir, ich lieb' dich drum, Ich lieb' dich drum, weil du mir bliebst, Ich lieb' dich drum, weil du vergibst, Ich lieb' dich – ach warum, warum – Und blieb' auch meine Lippe stumm, Ich lieb' dich drum, weil du mich liebst.
Frauen, die mit der Liebe tändeln, und Kinder, die mit Messern spielen, verletzen sich immer.
Mein Blick ruht gern auf dir Du Mädchenangesicht, Weil du so lieblich bist Und ahnst es nicht. Wie in der Frühlingsluft Das Veilchen Düfte haucht, Ist in der Anmut Duft Dein Tun gehaucht. Du lächelst freundlich mir Du meiner Seele Licht – Wie du so lieb mir bist – Du ahnst es nicht.
Geübtes Herz Weise nicht von dir mein schlichtes Herz, Weil es schon so viel geliebet! Einer Geige gleicht es, die geübet Lang ein Meister unter Lust und Schmerz. Und je länger er darauf gespielt, Stieg ihr Wert zum höchsten Preise; Denn sie tönt mit sichrer Kraft die Weise, Die ein Kundiger ihren Saiten stiehlt. Also spielte manche Meisterin In mein Herz die rechte Seele, Nun ist's wert, dass man es dir empfehle, Lasse nicht den köstlichen Gewinn!
Die Liebe besteht in der Kommunikation von beiden Seiten, nämlich darin, daß der Liebende dem Geliebten gibt und mitteilt, was er hat, oder von dem, was er hat oder kann; und genauso umgekehrt der Geliebte dem Liebenden.
Ständchen Gute Nacht! Mädchen, das der Liebe lacht, Und die kältesten der Männer, Und die größten Herzenskenner Alle zu Verliebten macht! Gute Nacht! Mädchen, das der Liebe lacht! Gute Nacht! Schön ist dieser Tag vollbracht! Reime haben wir gefunden, Kränze haben wir gewunden, Und gescherzt und viel gelacht! Gute Nacht! Schön ist dieser Tag vollbracht! Gute Nacht! Loses Mädchen! Gib doch Acht: Von den tausend schönen Reimen, Die dich loben, sollst du träumen, Gute Nacht! Bis die Lieb' in dir erwacht!
Eine erbärmliche Liebe, die man an der Leine und im Zaum halten muß.
Letzter Schmuck Ich will, wann ich gestorben werde sein, Als Blume blühn aus meines Grabes Staube; Daß, die mich tötet jetzt, mich pflücke fein, Und Liebe noch einmal mein Leben raube. Ich will, wann ihre schöne Hand mich pflückt, Daß sie nicht wisse, wen sie also pflücke; Daß sie, mit der ich lebend mich geschmückt, Im Tode doch mit mir einmal sich schmücke.
Sie war ein Mädchen von achtzehn Jahren, verführt von einer Jünglingshand. Sie mußte schon so früh erfahren, was falsche Liebe angebrannt. Sie liebte ihn mit ihrem Herzen, doch er, er war ein Bösewicht. Da fühlte sie mit tausend Schmerzen: Er, der Geliebte, liebt mich nicht! Von Hamburg ging sie bis nach Bremen, von dort bis an die Eisenbahn. Sie wollt ihr Haupt auf Schienen legen, bis daß der Zug aus Barmbeck kam. Jedoch der Schaffner sahs von ferne, er bremste mit gewaltger Hand. Jedoch der Zug, er blieb nicht stehen. – Ein Haupt rollt blutrot in den Sand.
Die Liebe zu träumen, heißt alles zu träumen; es ist die Unendlichkeit des Glücks, das Mysterium der Lust.
Jede Liebe verzehnfacht jede Kraft… Dieses Besitzergreifen, zu zweien, einer neuen Wahrheit macht der Besitz doppelt sicher, den Begriff doppelt klar.
Die Liebe ist das Leben, ist das Wesentliche. Aus ihr entfalten sich die Verse, die Taten und alles Übrige. Die Liebe ist das Herz des Ganzen. Sobald dieses seine Arbeit einstellt, stirbt alles Übrige ab, wird überflüssig, unnütz.
Eine traurige Geschichte Ein Hering liebt eine Auster Im kühlen Meeresgrund; Es war sein Dichten und Trachten Ein Kuß von ihrem Mund. Die Auster, die war spröde, Sie blieb in ihrem Haus; Ob der Hering sang und seufzte, Sie schaute nicht heraus. Nur eines Tags erschloß sie Ihr duftig Schalenpaar; Sie wollt' im Meeresspiegel Beschauen ihr Antlitz klar. Schnell kam der Hering geschwommen, Streckt seinen Kopf herein Und dacht an einem Kusse In Ehren sich zu freu'n! O Harung, armer Harung, Wie schwer bist du blamiert! – Sie schloß in Wut die Schalen, Da war er guillotiniert. Jetzt schwamm sein toter Leichnam Wehmütig im grünen Meer Und dachte: "In meinem Leben Lieb' ich keine Auster mehr!"
Langsam! Amor sprach, den Becher haltend: "Nipp' ein wenig, nur vom Rande!" Doch, als ich nun erst gekostet, Nahm ich mir den Becher schräger. "Langsam! rief er, rückwärts beugend: Denn ich gab dir nur zu kosten. Alles trinkst du ja auf einmal! Glaubst du denn, der Becher Amors Halt' in sich die ganze Meerflut?"
Die Menschen sind nicht nur zusammen, wenn sie beisammen sind; auch der Entfernte, der Abgeschiedne lebt uns. Ich lebe dir, und habe mir genug gelebt.
In meinem Garten die Nelken Mit ihrem Purpurstern Müssen nun alle verwelken, Denn du bist fern. Auf meinem Herde die Flammen, Die ich bewacht so gern, Sanken in Asche zusammen, Denn du bist fern. Die Welt ist mir verdorben, Mich grüßt nicht Blume, nicht Stern; Mein Herz ist lange gestorben, Denn du bist fern.
Eines der Dinge, in denen wir uns gründen müssen, um unserem Herrn zu gefallen, wird darin bestehen, alle Dinge von uns zu weisen, die uns von der Liebe zu den Brüdern trennen können, indem wir uns mühen, sie mit herzlicher Liebe zu lieben.