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26202 Sprüche gefunden

Besser ist es, mit Strenge zu lieben, als mit Milde zu hintergehen.

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Liebe ist zwar nur ein zweisilbiges Wort, an dem man aber das ganze Leben zu buchstabieren hat.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Jeden Menschen umgibt ein heiliges Licht, das besonders hell im Moment der Liebe leuchtet.

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Liebe ist das große Amulett, das diese Welt in einen Garten verwandelt.

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Es ist aber eine Bedingung der Liebe, dass man, wenn man liebt, alles liebt, was der Geliebte liebt.

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Ich weiß du trittst zu mir ins haus Wie jemand der an leid gewöhnt Nicht froh ist wo zu spiel und schmaus Die saite zwischen säulen dröhnt. Hier schreitet man nicht laut nicht oft · Durchs fenster dringt der herbstgeruch Hier wird ein trost dem der nicht hofft Und bangem frager milder spruch. Beim eintritt leis ein händedruck · Beim weiterzug vom stillen heim Ein kuß – und ein bescheidner schmuck Als gastgeschenk: ein zarter reim.

George, S., Gedichte

Ich liebe dich, heißt: Ich wünsche dich so schön, wie ich mich selber wünsche.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Es kann von religiöser Erneuerung in uns selber und in der Welt nicht die Rede sein, wenn mit dem Gebot der Liebe nicht ernst gemacht wird.

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Denndasist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist: die Freiheit eines Lieben nicht vermehren um alle Freiheit, die man in sich aufbringt. Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen; denn daß wir uns halten, das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Aus: Requiem (1908). Für eine Freundin (Paula Modersohn-Becker). Geschrieben am 31. Oktober, 1. und 2. November 1908 in Paris

Alle Liebe, deren Band nicht Ich knüpfte, ist weder wahr noch rein.

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Bevor der Verstand sich entschließt, einen Schritt zu tun, hat die Liebe den siebenten Himmel erreicht.

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Liebesantrag Laß uns mit dem Feuer spielen, mit dem tollen Liebesfeuer; Laß uns in den Tiefen wühlen, drin die grausen Ungeheuer: Menschenherzen wilde Bestien, Schlangen, Schakal und Hyänen, die den Leichnam noch beläst'gen mit den gier'gen Schneidezähnen. Laß uns das Getier versammeln, laß es stacheln uns und hetzen, und die Tore fest verrammeln und uns königlich ergötzen.

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Was heißt lieben? "Sag' an, was nennst du lieben?" – Von Sehnsucht umgetrieben, Versunken ganz im andern, Durch Stadt und Felder wandern, – In langen, wachen Nächten Mit Gott und Menschen rechten, – Vom Kissen, dem vielheißen, Die nassen Augen reißen, – In tobendem Verlangen Die leere Luft umfangen, – Die Augen manchmal schließen, Der Bilder zu genießen, Die durch die Seele fließen, – In langen grauen Tagen Stumm, stolz die Pein ertragen – Und dennoch nie verzagen Und dennoch nie entsagen, Glück, Ehre, Leben wagen Und lieber doch verbrennen, Als diese Qual nicht kennen, Die Mark und Kraft zerrieben – Das, – etwa, – nenn' ich lieben!

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Keine wahre und dauernde Liebe kann ohne Achtung bestehen; jede andere zieht Reue nach sich und ist jeder edlen Menschenseele unwürdig.

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Was ist der Liebe Paradies? Ein bißchen bitter, ein bißchen süß, Ein bißchen Lust, ein bißchen Leid, Ein bißchen Fried', ein bißchen Streit, Ein bißchen bejaht, ein bißchen verneint, Ein bißchen gelacht, ein bißchen geweint, Ein bißchen Hitz', ein bißchen Frost, Ein bißchen Wermut, ein bißchen Most, Ein bißchen Zank, ein bißchen Ruh', Ein bißchen Sie, ein bißchen Du, Ein bißchen jen's, ein bißchen dies, Ein bißchen bitter, ein bißchen süß, Das ist der Liebe Paradies!

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Dem Liebenden ist das Weib eine Welt, dem Verliebten die Welt ein Weib.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Liebe wird nicht von der Vernunft regiert.

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Auf irren Pfaden ohne Ende Schritt ich dahin in banger Qual, Mich führten deine lieben Hände. Ich sah am Horizont, daß fahl Ein schwacher Schein der Hoffnung glimme, Dein Auge war der Morgenstrahl. Ermut'gend durch die Nacht, die schlimme, Kam nur der eig'nen Schritte Klang: Geh weiter! sagte deine Stimme. Mein Herz, so düster und so bang, Es weinte still in bitt'rem Leide, Die Liebe, die den Sieg errang Hat uns geeint in sel'ger Freude!

Verlaine, Ausgewählte Gedichte, übersetzt von Wolf Graf von Kalckreuth, Leipzig 1891; Erstdruck der Sammlung bei Lemerre, Paris 1866

Man muß sehr viel Geist besitzen, um durch die Liebe nicht dumm gemacht zu werden.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Es ist besser, so zu lieben, wie man heutzutage liebt: sich verlieben in wen man will, zusammenzubleiben, solange man aneinander Gefallen findet und sich zu trennen, sobald man Langeweile fühlt.

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Erfüllung Verhaltenes Geigengeriesel Zittert in mein Gemach – Ich horche auf ... und denke Den stillen Tönen nach ... Sie betasten meine Seele Liebkosend, scheu und mild – Es kommt in werbender Schöne Zu mir dein liebes Bild ... Das ist eine alte Geschichte – Man sieht's auf den ersten Blick: Ein lyrischer Dichter wird immer Das Opfer diskreter Musik ... Sie flockt so krauses Getändel, Sie plaudert entzückendes Zeug – Sie stöbert aus Seelengründen Vergeßner Gefühle Gesträuch! Auch mich hat sie ergriffen ... Tiefinnerstes aufgewühlt – Wie sehr ich dich doch liebe: Das habe ich da erst gefühlt! Nun schweigen die stillen Töne, Und alles hat sich erfüllt – Und in unendlicher Schöne Schau' ich dein liebes Bild ...

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