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26202 Sprüche gefunden

Der Verstand ist machtlos angesichts der Liebe. Liebe allein ist fähig, die Wahrheit der Liebe zu enthüllen und Liebende zu sein. Der Weg unserer Propheten ist ein Weg der Wahrheit. Wollt Ihr leben, so sterbt in Liebe. Sterbt in Liebe, wenn Ihr am Leben bleiben wollt.

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Liebe ohne Weisheit ist wohl denkbar, aber nicht Weisheit ohne Liebe.

Langbehn, Rembrandt als Erzieher, 90. Auflage 1936 (EA: 1890). Aus dem Vorwort von Benedikt Momme Nissen, 1922

Die Liebe treibt um Sonne und Sterne.

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Die Liebe braucht Unsicherheit; sie entzweit sich mit jeder Gewissheit und folgt Liebenden nicht viel weiter als bis zur Schwelle der Ehe.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Durch des Lebens Müh' und Streite Sei die Liebe dein Geleite: Nicht die eine, falkenwilde, Nein, die and're, taubenmilde, Nicht die stolze, kronenblitzende, Nicht die heiße, sinnbetörende, Rastlos strebende, viel begehrende, Nein, die sanfte, still ertragende, Opfermutige, gern entsagende, Nicht die matte, todverachtende, Nicht die eifersüchtige, hassende, Nein, die versöhnende, weltumfassende, Nicht die rote flammende Rose, Nein, die weiße, makellose: Durch des Lebens Müh' und Streite, Sei die Liebe dein Geleite.

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Das Wirken des Heiligen Geistes in den Seelen ist Eingießen, Fördern und Vollenden der Liebe.

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Ein Herz sein eigen nennen, alles sagen können in der Gewißheit, verstanden zu werden, ist das nicht Glück?

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Liebe ist ein Sakrament, das nur empfangen werden darf auf den Knien mit einem Domine, non sum dignus [Herr, ich bin nicht würdig] auf den Lippen.

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Ein Feuer sonder Feu'r, ein lebendiger Tod, Ein Zorn, doch ohne Gall', ein' angenehme Not, Ein Klagen außer Angst, ein überwundner Sieg, Ein unbeherzter Mut, ein freudevoller Krieg, Ein federleichtes Joch, ein nimmerkrankes Leid, Ein zweifelhafter Trost und süße Bitterkeit, Ein unvergiftet Gift und kluge Narretei, Ja kürzlich: Lieben ist nur bloße Phantasei.

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I. Wir merkten bald im Reden-Wechselspiel, wie wir zu hundert bunten Dingen standen; und eine Kinderfreude überfiel uns heimlich, da wir uns so ähnlich fanden. II. Wir wussten uns nichts mehr zu sagen, und was wir sagten, wurde seicht. Von der verwirrendsten der Fragen fühlten wir unsre Herzen schlagen. Und beide zitterten wir leicht.

Morgenstern, C., Gedichte. Und aber ründet sich ein Kranz, 1902

Es ist kein köstlicheres Ding als die Liebe. Denn sie war Gottes Gesellin von Anfang, und noch täglich wirkt ihre heilige Kraft Wunder und Glauben.

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Daß man im Leben nur ein einziges Mal lieben könne, ist eine der vielen großen Unverschämtheiten, welche die Liebe gedankenlos dahinschwatzt.

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Die Liebe beginnt gern wieder von vorn und wird nicht müde, sich zu wiederholen.

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O, welche Erleichterung – welch unbeschreibliche Erleichterung, sich bei jemandem sicher zu fühlen – keine Gedanken mehr abwägen zu müssen, keine Worte mehr abmessen zu müssen… sie loslassen dürfen, bis zum Überfließen.

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Die Liebenden finden sich nicht irgendwo am Ende. Sie lebten, der eine in dem anderen, von Anfang an.

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Nicht Gesellschaft, nicht Umgang mit Menschen erlöst von Einsamkeit. Das tut nur die Liebe.

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Es wird nichts geliebt, es werde denn erkannt.

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Die Liebe bessert den Besten und kann dem Schlechtesten Wert verleihen.

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Was liebt, das betrübt, Was herzt, das schmerzt.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Venus flocht den Frauen allen Eine Perle in das Leben. Schönheit hat sie hold der Einen, Anmut – Majestät und Güte – Zauber – ros'ge Tugendblüte, Liebreiz noch im trotz'gen Weinen, Einer Andern zu gefallen, Gnädig mit zur Welt gegeben. – Aber Auserkor'nen nur im Lieben Hat sie Treue in das Herz geschrieben.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Alle Weisheit meines Lebens Hat das Eine mich gelehrt, Lieb' ist sterblich! Ganz vergebens Hoffst du, daß die Liebe währt! Bist du treu, sie lachen deiner, Ändern wie die Moden sich, Änderst du dich, keift gemeiner Eifersücht'ger Neid um dich. Drum vermeide Hymens Falle, Hoffe nie, ein Weib sei dein! Aber lieb' und täusche alle, Um nicht selbst getäuscht zu sein.

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