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26202 Sprüche gefunden

Liebe, wir fühlen sie, wie wir die Wärme des Blutes fühlen, wir atmen sie ein, wie wir den Wind einatmen, wir tragen sie in uns, wie wir unsere Gedanken tragen… sie ist ein Zustand, den man nicht erklären kann…

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Ein junges verliebtes Paar zu sehen ist kein Wunder, aber ein altes, verliebtes Paar zu sehen, ist der schönste Anblick von allem.

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Erinnerung Hab' ich mich nicht losgerissen, Nicht mein Herz von ihr gewandt, Weil ich sie verachten müssen, Weil ich wertlos sie erkannt? Warum steht mit holdem Bangen Sie denn immer noch vor mir? Woher dieses Glutverlangen, Das mich jetzt noch zieht zu ihr? Tausend alte Bilder kommen, Ach! und jedes, jedes spricht: Ist der Pfeil auch weggenommen, Ist es doch die Wunde nicht.

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Liebe verzeiht entweder nichts oder alles.

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Im Augenblicke der glücklichen Liebe schaue nicht auf die Uhr, damit du nicht wahrnehmest, wie kurz dein Glück gewährt.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Selbst in der Liebe darfst du dich nie gehen lassen. Das liebreichste Weib möchte dich beherrschen. Nie ist Waffenstillstand.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Ihr, die ihr Triebe des Herzens kennt, sprecht: ist es Liebe, was hier so brennt?

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Du kannst nicht lieben, wen du nicht kennst. Kannst nicht besitzen, wen du nicht liebst.

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Wie ein Land ohne Herrn, Wie die Nacht ohne Stern, Wie der Becher ohne Wein, Wie der Vogel ohne Hain, Wie ohne Auge ein Gesicht, Wie ohne Reim ein Gedicht: So ohne der Liebe Scherz und Schmerz – das Herz.

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Liebe, wie leise sie spreche, sie spricht doch hörbar fürs Herz hin.

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Die Liebe hat all' meinen Mißmut vertrieben, Denn Liebe weckt Leben – und leben heißt lieben.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Am Wege Ich kannte eine. Wie sie hieß? Wer nennt das Wort, das mir verklang? Vergessen ist's. Ich weiß nur dies: daß ich sie liebte und umschlang. Das Lied von der, die mir entschwand, singt nun der Nachtwind meinen Ohren – Am Wege hab ich sie verloren, die sich zu mir am Wege fand ...

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Ich hörte stets, daß Liebe kurze Lust Und langes Leid zu bringen pflegt.

Hebbel, Die Nibelungen. Ein deutsches Trauerspiel in drei Abteilungen, 1861

So wie schon manche Schülerin zur Geliebten wurde, so könnte umgekehrt mancher Liebhaber kuriert werden, wenn er seine Geliebte zur Schülerin bekäme.

Spazier et al. (Hg.), Zeitung für die elegante Welt, 1801-1859. 1815

Weshalb, o Liebe ist im Erdenstaube Geliebt zu werden Unheil und Verderben? Ach, mit Cypressen schmückst du deine Laube Und lässest uns mit Seufzern um dich werben. Wie ich, vom Duft entzückt, die Blume raube, Und lasse sie an meinem Busen sterben, So wird das zarte Haupt, das uns beglückt, An unser Herz gelegt und da – zerdrückt.

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In der Liebe gibt es einen Moment, wo sie sich selbst genügt, wo sie glücklich ist, zu existieren.

Balzac, Das verfluchte Kind (L’enfant maudit), 1831

In erster Liebe liebt die Frau den Mann, Dann liebt die Liebe selbst sie immerdar, Die als Gewohnheit sie nicht lassen kann Und die sie wechselt wie ein Handschuhpaar; Ihr werdet's sehn, stellt den Versuch ihr an: Wenn einer auch zuerst ihr alles war, Nimmt doch sie später zu Liebhabern mehre Und ohne daß der Zuwachs sich beschwere.

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Minne, der Welt Unseligkeit, Da reine Lust so flüchtig ist, Da du so wankelmütig bist Was minnt nur all die Welt an dir? Ich seh doch wohl, du lohnest ihr, So wie der Ungetreue tut. Dein Ende, das ist nie so gut, Wie du versprichst im Anbeginn: Da lockst du den betörten Sinn Mit kurzer Lust zu langem Leid. Mit schmeichlerischer Trüglichkeit, Die in so falscher Süße schwebt, Die trüget alles, was da lebt.

Gottfried von Straßburg, Tristan, um 1210 (Fragment)

Wer uns liebt, bleibt uns lieb, selbst wenn er uns Unliebes erweist.

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Liebe, dein Schweigen ist schön – und lieblicher oft, als dein Sprechen!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Einer Toten Wie fühl' ich heute deine Macht! Als ob sich deine Wimper schatte Vor mir auf diesem ampelhellen Blatte Um Mitternacht! Dein Auge sieht Begierig mein entstehend Lied. Dein Wesen neigt sich meinem zu, Du bist's! Doch deine Lippen schweigen – Und liesest du ein Wort, das zart und eigen, Bist's wieder du, Dein Herzensblut, Indes dein Staub im Grabe ruht. Mir ist, wann mich dein Atem streift, Der ich erstarkt an Kampf und Wunden, Als sei'st in deinen stillen Grabesstunden Auch du gereift An Liebeskraft, An Willen und an Leidenschaft. Die Marmorurne setzten dir Die Deinen – um dich zu vergessen, Sie erbten, bauten, freiten unterdessen, Du lebst in mir! Wozu beweint? Du lebst und fühlst mit mir vereint!

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