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26202 Sprüche gefunden

Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.

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Überall dort, wo es Liebe gibt, ist das Paradies.

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Nichts verwehrt einer Frau die Minne zweier Männer und dem Manne die zweier Frauen.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Rede dir ein, du liebst, wo du flüchtig begehrst. Glaub es dann selbst… Aufrichtig liebt, wem's gelang, sich selbst in Feuer zu sprechen.

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Wahrer Liebe nichts gefällt, das nicht den Liebsten ergötzt.

Capellanus, Der Minne Regel, 1404

Überzeugung heischt Der Kaltsinn nur; die Liebe schenket Glauben.

Raupach, Die Freunde. Ein Trauerspiel in fünf Acten, 1825. 1. Akt, 2. Szene. Maria

Jedesmal wenn man liebt, ist es das erste Mal, dass man liebt.

Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890

Für die Liebe sind geschaffen Dieser Welt geschmückte Hallen; Es bezeugen's aller Orten Rosen uns und Nachtigallen. Dennoch, ach, mit Pfeil und Bogen Droh'n der Liebe tausend Schützen, Und gelegt sind ihrem Fuße Schlingen und verborgne Fallen. Eine Stunde lachte gestern, Die der Sterne Gunst geboren, Denn es ruht' auf mir dein Auge Mit gelindem Wohlgefallen. Doch es wachten Schlangenaugen, Und, geschreckt von ihrem Blitze, Mußte schmachtend ohne Labe Deine Brust und meine wallen.

Daumer, Hafis. Eine Sammlung persischer Gedichte, nebst poetischen Zugaben aus verschiedenen Völkern und Ländern, 1846

Liebe aber, die ist dienstbar und untertan dem, das sie lieb hat.

Luther, Von der Freiheit eines Christenmenschen, 1517

Warnung Ich komme heim aus dem Sonnenland. Ich bin den ganzen blühenden Tag In lauter Schönheit gegangen! Nun fliegt's mir um Stirn und Wangen Noch wie ein verklärter, seliger Schein… Sieh mir nicht so in die Augen hinein, Sonst nimmt er dich auch gefangen! Dann kommen wir nicht von einander los, Wir schauen uns an, so sehnsuchtsgroß, Und finden aus lachendem Märchenglück Nie mehr den Weg in das Leben zurück.

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Wäre die Liebe ein physiologisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Missetäter, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben.

Rathenau, Reflexionen, 1908

Liebe mich wenig, aber liebe mich lang.

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Der Tanz Und so bist du mein: im Tanze, Still das Haupt, in läss'ger Ruh. Deine Augen, feucht, im Glanze, Winken, blinken, sinken zu. Und im Ruhen und im Schweben Hüllt dich meine Sehnsucht ein; So dem Tanze hingegeben, Wirst du's bald der Liebe sein.

Wertheimer, Neue Gedichte, 1904

Ich darf nur lieben, aber niemals jemandem gehören.

Reventlow, F., Tagebücher

Amor fati Als ich ins Licht der Sonne sprang, stand meines Lebens Zickzackgang schon unzerstörbar vorgeschrieben; nun springe ich die Wege lang und fange diesen Zickzackgang wahrhaftig leise an zu lieben – doch dieser letzte Zickzackgang und lendenlahme Liebessang ist eben auch schon vorgeschrieben.

Sack, Gedichte. Die drei Reiter, in: Gesammelte Werke, Band 2, posthum hg. von Paula Sack, Berlin 1920

Getrennter Liebender Gebet zueinander Komm auch heute zu mir, bleibe auch heute bei mir. Begleite jeden meiner Schritte heilige mir jeden Schritt. Hilf mir, daß ich nicht in Stricke falle noch strauchle. Hilf mir stark und schön bleiben, bis ich dich nächsten Morgen so wieder bitte. Durchdringe mich ganz mit dem Licht, das du bist. Wohne in mir wie das Licht in der Luft. Auf daß ich ganz dein sei, Auf daß du ganz mein seist auch diesen Tag.

Morgenstern, C., Gedichte

Die Liebe verrät alles, sie plaudert sogar die Geheimnisse des Paradieses aus.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ich mag nicht Liebe, die mit Worten liebt.

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Armes Herz du, immer wieder jubelst du die Sehnsuchtslieder deiner Liebe laut empor… armes Herz, und immer wieder steht du vor verschlossenem Tor! Aber … laß es dich nicht grämen, laß dir, was du glaubst, nicht nehmen und erfüllt es sich dir nie… einsam, wie du stets gewesen, wandere deine Wege weiter, ohne jemand anzuklagen, ohne Grollen was auch fällt… lern, von niemand was zu wollen, lern, in dir allein zu tragen, was dich hält, und die Sehnsucht deiner Liebe sing sie wunschlos in die Welt!

Flaischlen, Mandolinchen, Leierkastenmann und Kuckuck, 1921

Die wahre Liebe hat kaum eine Methode.

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Die Liebe zu verlieren ist der einzige Verlust, den wir in diesem Leben fürchten müssen.

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