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Lass das meine letzten Worte sein: Ich glaube an die Liebe!

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Eines Tages werde ich im Sonnenaufgang einer andern Welt dir singen: „Ich sah dich schon im Licht der Erde, in der Liebe des Menschen.“

Tagore, Verirrte Vögel (Stray Birds), 1916; hier übersetzt von Helene Meyer-Franck. [289]

Ein solcher ist mein Freund, Ein solcher ist mein Buhle, Ein einziger, erlesener Aus sämmtlicher Männer Schaar: Wie ein Rabe, so schwarz sein Haar, Und seine milden Augen Ein Tauben-Augenpaar. Sein Leib, wie Elfenbein, Und wie gehau'n aus Marmor Der Schenkel Prachtgebilde, Wie Lüfte, die gelinde Hinsäuseln über Rosen, Sind seine Minnegrüße, Wie des Honiges Seim an Süße Die Küsse, die er beut, Sein ganzes Sein und Wesen Nur Glück und Seligkeit.

Daumer, Hafis. Eine Sammlung persischer Gedichte, nebst poetischen Zugaben aus verschiedenen Völkern und Ländern, 1846. Poetische Zugaben. Hebräisch aus dem hohen Lied. Originaltext

Liebe kann wundervoll sein; wenn man fühlt, dass man lebt und im Mittelpunkt der Schöpfung steht.

Lawrence, Lady Chatterleys Liebhaber, auch: Lady Chatterley und ihr Liebhaber (Lady Chatterley’s Lover), 1928

Zünde die Lampe der Liebe mit deinem Leben.

Tagore, Sangesopfer (Gitanjali), dt. von Marie Luise Gothein, München 1914

Die echte Liebe empfindet den Geist auch im Leib, in der sinnlichen Schönheit.

Arnim, Goethes Briefwechsel mit einem Kinde, 1835. Dritter Teil

Liebe tief und leidenschaftlich. Du kannst dich dadurch zwar verletzen, aber es ist der einzige Weg, das Leben vollkommen zu leben.

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Die Übervölkerung der Länder ist die letzte, nicht wegzuschaffende Ursache der Armut und der Kriege; – die Göttin der Liebe erhält den Apfel des Streites.

Hertslet, Treppenwitz der Weltgeschichte. Geschichtliche Irrtümer, Entstellungen und Erfindungen, gesammelt von W. L. Hertslet. Neu bearbeitet von Hans F. Helmolt, Berlin 1905

Liebe wiegt sich gern in den größten Hoffnungen und je ausschweifender sie sind, um so mehr glaubt sie an ihre Verwirklichung.

Balzac, Cäsar Birotteaus Größe und Niedergang (Histoire de la grandeur et de la décadence de César Birotteau), 1837

Vermuthung Ich hab für jede Kränkung, Die du mir angethan, Für dich ein Gebet entsendet Zum Herrn der Welt hinan. Ich hab' das Wort des Fluches, Womit du mich gehöhnt, Mit Segen dir vergolten, Im Innersten versöhnt. Ich hab für deine Härte Ein Lächeln stets gehabt, Und immer nur ganz heimlich An Thränen mich gelabt. Und hätt'st du nicht so schmerzlich, So tödtlich mich betrübt: Ich glaube fast, ich hätte Dich nicht so heiß geliebt. So dienen wohl die Stürme Mit ihrem wilden Graus, Die Perle zu erzeugen, Im dunkeln Muschelhaus.

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Durch die Ferne wächst die Liebe.

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Es gibt Abgründe, über die die Liebe nicht hinweg kann, aber sie kann sich hineinstürzen!

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)

Sieg Mit kalter Strenge wollt' ich heilen Mein Herz von dieser Leidenschaft; Ich sehe dich sie mit mir theilen Und fühle wanken meine Kraft. Ich hatte schon dein Bild vertrieben Aus meinem Sinn – es kam zurück. Ich darf es nicht, und muß dich lieben Und träumen vom versagten Glück. So treibt vom Ufer losgerissen Mein Kahn in's wildbewegte Meer; Ein Ziel verwehrt mir mein Gewissen, Mein Fühlen jede Wiederkehr. Dich zu begehren ist vermessen, Zu hoffen, gegen das Gebot; Vor dir entfliehen, dich vergessen, Das wäre der lebendge Tod. Wo soll ich Frieden, Freiheit suchen Vom Zaubernetz das mich umstrickt? Muß ich durchaus dem Tage fluchen An dem ich dich zuerst erblickt?

Jordan, Strophen und Stäbe, 1871. [1.]

Ich will an dich denken. Ich denke an dich. Ich will nicht an dich denken. Ich denke an dich. An andere will ich denken. Ich denke an dich. An niemanden will ich denken. Ich denke an dich.

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Jedes Übel in der Liebe ist leicht, wenn du es ertragen willst.

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Wie hat Gott den Menschen beglückt, dass er ihm gab, Liebe empfinden und Liebe schenken zu können! Aber was sage ich dem Menschen? Die ganze Welt ist auf Liebe gebaut, ein Meer von Liebe ist alles.

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Ein Mann, wenn er ein Mädchen noch so liebt, wird sie niemals ohne eine große Menge von Worten gewinnen.

Vatsyayana Mallanaga, Kamasutra (Liebesfaden, auch: "Verse des Verlangens"). Buch 3, Kapitel 2 (Ghotakamukha)

Dauernde Liebe braucht mehr Eifersucht als Zuneigung.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ich wusste, wie es enden würde, wie sehr es schmerzen würde, wusste ich nicht!

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Soll ich kleine Lieder singen, Wie ich oftmals tat? Sonne schon und Nachtigallenschwingen Naht. Unterm Schnee die Quellen rauschen Schon dem Frühling zu. Laß uns lächeln, laß uns lauschen! Du! Rinnt nicht auch in deinen Tränen Schon der Mai? Liebend Berge sich an Berge lehnen. Sei! Eine Tanne steht im jungen Triebe, Wo der Marder schlich. Winter wankt. Die Föhne stürmen. Liebe Mich!

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In der Liebe bezweifelt man oft, was man am festesten glaubt (La Rochefoucauld). In allen anderen Leidenschaften zweifelt man nicht mehr an etwas, das seine Probe einmal bestanden hat.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822